Der neue Film von Volker Koepp, „Chronos – Fluss der Zeit“, begleitet den gleichnamigen Fluss, den antiken Namen der Memel, durch Sarmatien. Koepp sucht nach den Schicksalen der Menschen an den Ufern und kehrt zu bekannten Gesichtern seiner früheren Filme zurück. Gleichzeitig porträtiert der Film eine Region, die sich im Wandel befindet, geprägt von der russischen Invasion der Ukraine, der Covid-19-Pandemie, der sowjetischen Vergangenheit und den Narben des Holocaust. Volker Koepp Chronos steht dabei im Mittelpunkt.

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Auf einen Blick
- Volker Koepps neuer Film „Chronos – Fluss der Zeit“ begleitet den Fluss Chronos (Memel).
- Die Dreharbeiten dauerten über fünf Jahre.
- Der Film zeigt die Auswirkungen der russischen Invasion der Ukraine und der Covid-19-Pandemie.
- Die sowjetische Vergangenheit und die Narben des Holocaust sind prägende Elemente.
Ein Fluss der Zeit und der Geschichten
Volker Koepp, ein Meister des Dokumentarfilms, nimmt uns mit auf eine Reise entlang des Flusses Chronos, der in der Antike die Memel bezeichnete. Seine Kamera fängt die Landschaften Sarmatiens ein, aber vor allem die Menschen, die an diesen Ufern leben. Es ist eine Suche nach Schicksalen, nach dem, was die Zeit mit ihnen gemacht hat.
Koepp kehrt dabei zu Protagonisten seiner früheren Filme zurück, wodurch „Chronos – Fluss der Zeit“ zu einer Art filmischer Langzeitstudie wird. Wir sehen, wie sich ihre Leben entwickelt haben, welche Spuren die Geschichte hinterlassen hat.
Wie prägen globale Ereignisse eine Region?
Die Dreharbeiten zu „Chronos – Fluss der Zeit“ erstreckten sich über einen Zeitraum von fünf Jahren. In dieser Zeit erlebte die Welt einschneidende Ereignisse, die auch in Sarmatien ihre Spuren hinterließen. Die russische Invasion der Ukraine, die Covid-19-Pandemie – all das hat das Leben der Menschen verändert.
Der Film zeigt, wie diese globalen Ereignisse in das lokale Geschehen eingreifen, wie sie die Schicksale der Menschen beeinflussen. Es ist ein Porträt einer Region im Umbruch, die versucht, mit den Herausforderungen der Gegenwart umzugehen. (Lesen Sie auch: Alex Odeh Mord: Wer Steckt Hinter dem…)
Die Vergangenheit als ständiger Begleiter
Neben den aktuellen Ereignissen ist „Chronos – Fluss der Zeit“ auch von der Vergangenheit geprägt. Die sowjetische Vergangenheit hat tiefe Narben in der Region hinterlassen. Die Erinnerung an den Holocaust ist allgegenwärtig und beeinflusst das Zusammenleben der Gemeinschaften. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet hierzu umfangreiche Informationen.
Volker Koepp scheut sich nicht, diese schwierigen Themen anzusprechen. Er lässt die Menschen zu Wort kommen, die unter den Folgen der Geschichte leiden. Dadurch entsteht ein vielschichtiges und bewegendes Bild der Region Sarmatien.
Volker Koepp, geboren 1944 in Deutschland, ist einer der wichtigsten Dokumentarfilmer des Landes. Seine Filme zeichnen sich durch eine sensible Beobachtungsgabe und eine große Nähe zu den Menschen aus.
Ein filmisches Gedicht über die Zeit
„Chronos – Fluss der Zeit“ ist mehr als nur ein Dokumentarfilm. Es ist ein filmisches Gedicht über die Zeit, über die Vergänglichkeit und die bleibenden Spuren der Geschichte. Volker Koepp gelingt es, die Schönheit und die Tragik des Lebens in Sarmatien einzufangen.
Der Film ist ein Appell, die Vergangenheit nicht zu vergessen und die Gegenwart bewusst zu gestalten. Er erinnert uns daran, dass wir alle Teil eines größeren Zusammenhangs sind, dass unsere Schicksale miteinander verbunden sind. (Lesen Sie auch: Rose Mcgowan Charmed Gewicht: Wie Sie am…)
Die Ästhetik des Langsamen
Volker Koepp ist bekannt für seinen langsamen, beobachtenden Stil. Er nimmt sich Zeit, um die Menschen und die Landschaften kennenzulernen. Seine Kamera ist unaufdringlich, aber dennoch präsent. Sie fängt die kleinen Gesten, die flüchtigen Blicke ein, die oft mehr sagen als tausend Worte.
Diese Ästhetik des Langsamen passt perfekt zum Thema des Films. „Chronos – Fluss der Zeit“ ist ein Film, der zum Nachdenken anregt, der uns dazu auffordert, innezuhalten und die Welt um uns herum bewusst wahrzunehmen. Laut dem Statistischen Bundesamt verbringen Menschen im Schnitt immer weniger Zeit mit bewusster Mediennutzung.
Sarmatien ist eine historische Region in Osteuropa, die sich vom Weichselbogen bis zum Don erstreckt. Sie war einst von verschiedenen Völkern bewohnt, darunter die Sarmaten, nach denen die Region benannt ist.
Ein wichtiger Beitrag zum Dokumentarfilm
Mit „Chronos – Fluss der Zeit“ hat Volker Koepp einen weiteren wichtigen Beitrag zum deutschen Dokumentarfilm geleistet. Der Film ist ein Meisterwerk der Beobachtung, der uns die Augen für die Schönheit und die Tragik des Lebens öffnet. Er zeigt uns, wie die Geschichte die Gegenwart prägt und wie wir mit den Herausforderungen unserer Zeit umgehen können.
Der Film feierte auf der Berlinale 2026 seine Premiere und stieß auf großes Interesse. Er ist ein Muss für alle, die sich für Dokumentarfilme, Geschichte und die Schicksale der Menschen interessieren. Die Rechte an dem Film liegen bei Salzgeber & Co. Medien. (Lesen Sie auch: Lucy Chen Trauma: „The Rookie“ Staffel 8…)

Ursprünglich berichtet von: Die Zeit
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Volker Koepp und was macht seine Filme aus?
Volker Koepp ist ein renommierter deutscher Dokumentarfilmer, bekannt für seine einfühlsamen Porträts von Menschen und Landschaften. Seine Filme zeichnen sich durch einen langsamen, beobachtenden Stil und eine große Nähe zu seinen Protagonisten aus, wodurch er komplexe Themen auf berührende Weise zugänglich macht.
Was thematisiert „Chronos – Fluss der Zeit“ von Volker Koepp?
„Chronos – Fluss der Zeit“ begleitet den Fluss Memel (antiker Name Chronos) und die Menschen, die an seinen Ufern leben. Der Film beleuchtet, wie historische Ereignisse wie der Holocaust und die sowjetische Vergangenheit sowie aktuelle Krisen wie die Pandemie und der Ukraine-Krieg die Region prägen. (Lesen Sie auch: Wax Gold Film: Reise in Äthiopiens Vergangenheit…)
Wie lange dauerten die Dreharbeiten zu „Chronos – Fluss der Zeit“?
Die Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm „Chronos – Fluss der Zeit“ von Volker Koepp erstreckten sich über einen Zeitraum von fünf Jahren. In dieser Zeit konnte der Filmemacher die Veränderungen in der Region und die Auswirkungen der globalen Ereignisse auf die Menschen eindrücklich festhalten.
Welche Bedeutung hat der Fluss Chronos für den Film?
Der Fluss Chronos, die Memel, dient als roter Faden, der die verschiedenen Geschichten und Schicksale miteinander verbindet. Er symbolisiert den Fluss der Zeit und die bleibenden Spuren, die die Geschichte in der Region hinterlassen hat. Er ist somit zentrales Element des Films.
Wo wurde „Chronos – Fluss der Zeit“ erstmals gezeigt?
Der Film „Chronos – Fluss der Zeit“ von Volker Koepp feierte seine Premiere auf der Berlinale 2026. Dort stieß er auf großes Interesse und wurde für seine sensible und eindringliche Darstellung der Region Sarmatien gelobt und diskutiert.
Volker Koepp hat mit „Chronos – Fluss der Zeit“ ein beeindruckendes Zeitdokument geschaffen. Der Film ist ein wichtiger Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Gegenwart Osteuropas. Er zeigt uns, dass die Vergangenheit nicht einfach vorbei ist, sondern dass sie in uns weiterlebt und unser Handeln beeinflusst. Es ist ein Film, der uns dazu auffordert, Verantwortung zu übernehmen und eine bessere Zukunft zu gestalten. Wie die Bundesregierung betont, ist die Aufarbeitung der Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil für eine friedliche Zukunft.
