Wal In Wismar: Ein Finnwal sorgte am Dienstag im Hafen von Wismar für Aufsehen. Das Tier hatte sich in einem Stellnetz verfangen und zog dieses hinter sich her. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und der Organisation Sea Shepherd waren vor Ort, um dem Wal zu helfen.
Einsatz-Übersicht
- Datum/Uhrzeit: Dienstag, ungenaue Zeitangabe
- Ort: Hafen Wismar, Ostsee
- Art des Einsatzes: Rettung eines Finnwals aus einem Fischernetz
- Beteiligte Kräfte: Feuerwehr Wismar, Wasserschutzpolizei, Sea Shepherd, Deutsches Meeresmuseum
- Verletzte/Tote: Keine
- Sachschaden: Unbekannt
- Ermittlungsstand: Wal hat den Hafen verlassen, Leine verblieb am Körper
- Zeugenaufruf: Nein
Die Stadt Wismar wurde über den Wal im Hafen informiert.

Etwa 50 Schaulustige beobachteten den Wal.
Der Wal verließ den Hafen von Wismar.
Was ist über den Wal in Wismar bekannt?
Ein Finnwal, ein Meeressäuger, der bis zu 25 Meter lang werden kann, hatte sich im Hafen von Wismar verirrt. Das Tier hatte sich in einem etwa 100 Meter langen Stellnetz verfangen. Einsatzkräfte versuchten, das Netz zu entfernen, was ihnen teilweise gelang. Eine Leine um den Körper des Tieres konnte jedoch nicht entfernt werden. (Lesen Sie auch: Wal In Wismar: Feuerwehr Rettet Gestrandetes Tier…)
Wie verlief der Rettungseinsatz?
Die Feuerwehr Wismar war mit einem Boot im Einsatz, die Wasserschutzpolizei mit zwei Booten. Auch die Organisation Sea Shepherd beteiligte sich mit einem Schiff an der Rettungsaktion. Taucher versuchten, sich dem Wal zu nähern, um die Leine zu entfernen. Wie Stern berichtet, gestaltete sich die Rettung schwierig, da das Tier stark gestresst war.
Was sagt die Organisation Sea Shepherd?
Ein Sprecher von Sea Shepherd erklärte, dass sich der Wal in einem Stellnetz verfangen hatte. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr konnte das Netz entfernt werden. Allerdings verblieb eine Leine um den Körper des Tieres, die nicht entfernt werden konnte. Der Sprecher betonte, dass der Wal aufgrund des Netzes und der Rettungsversuche stark gestresst sei.
Schweinswale, auch Kleine Tümmler genannt, verfangen sich häufig in Fischernetzen in der Ostsee. Dass sich ein Großwal wie ein Finnwal in einem Netz verfängt, ist hingegen ein Novum in diesem Seegebiet.
Wie groß war der Finnwal?
Der Wal wurde auf eine Länge von etwa zehn bis zwölf Metern geschätzt. Finnwale können jedoch deutlich größer werden und eine Länge von über 25 Metern erreichen. Das Deutsche Meeresmuseum war ebenfalls mit Personal vor Ort. (Lesen Sie auch: Suchbild Maus: Finden Sie die Versteckte in…)
Wie geht es dem Wal jetzt?
Der Wal hat den Hafen von Wismar am Dienstagabend gegen 18 Uhr wieder verlassen. Allerdings konnte die Leine, die sich um seinen Körper gewickelt hatte, nicht entfernt werden. Es ist unklar, ob und wie sich diese Leine auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres auswirken wird. Die zuständigen Behörden beobachten die Situation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Finnwal?
Der Finnwal (Balaenoptera physalus) ist nach dem Blauwal das zweitgrößte Säugetier der Erde. Er gehört zur Familie der Bartenwale und kann eine Länge von bis zu 27 Metern erreichen. Finnwale sind in allen Ozeanen der Welt verbreitet, einschließlich der Ostsee. (Lesen Sie auch: British Columbia Zeit: Provinz Schafft Zeitumstellung)
Warum verirren sich Wale in Häfen?
Wale können sich aus verschiedenen Gründen in Häfen verirren. Möglicherweise folgen sie ihrer Beute, verlieren die Orientierung aufgrund von Lärm oder Magnetfeldanomalien oder geraten durch starke Strömungen in die Irre. Auch Krankheit oder Verletzungen können eine Rolle spielen.
Welche Gefahren bestehen für Wale in der Ostsee?
Wale in der Ostsee sind verschiedenen Gefahren ausgesetzt, darunter die Verschmutzung der Meere durch Plastik und Chemikalien, der Schiffsverkehr, die Fischerei (Verfangen in Netzen) und der zunehmende Lärm unter Wasser. Auch der Klimawandel stellt eine Bedrohung dar.
Was kann man tun, wenn man einen Wal in Not sieht?
Wenn Sie einen Wal in Not sehen, sollten Sie umgehend die zuständigen Behörden informieren, wie beispielsweise die Wasserschutzpolizei oder das Deutsche Meeresmuseum. Versuchen Sie nicht, dem Tier selbst zu helfen, da dies gefährlich sein kann. Halten Sie Abstand und dokumentieren Sie die Situation, wenn möglich.
Wer war an der Rettungsaktion des Wals in Wismar beteiligt?
An der Rettungsaktion des Finnwals im Hafen von Wismar waren verschiedene Organisationen und Behörden beteiligt. Dazu gehörten die Feuerwehr Wismar, die Wasserschutzpolizei, die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd und das Deutsche Meeresmuseum. Die Zusammenarbeit ermöglichte eine schnelle Reaktion auf die Notlage des Tieres. (Lesen Sie auch: Optische Täuschung Pferd: Läuft es Vorwärts oder…)

















