Die anhaltenden Schneefälle und der starke Wind haben im Wallis zu einer extremen wallis lawinengefahr geführt. Die Situation ist so angespannt, dass in Teilen des Kantons die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen wurde und die Zugstrecke nach Zermatt unterbrochen ist.

Hintergrund zur aktuellen Lawinensituation im Wallis
Die aktuelle Situation ist das Ergebnis einer Kombination aus starkem Schneefall und heftigen Winden. Laut SRF Meteo fielen von Sonntagabend bis Dienstagmorgen in vielen Gebieten der Alpen 50 bis 90 Zentimeter Neuschnee. Im Unterwallis waren es lokal sogar noch mehr. Bis Dienstagabend werden am Alpennordhang und im Wallis weitere 10 bis 30 Zentimeter erwartet. Der starke bis stürmische Westwind führt zu erheblichen Schneeverwehungen und Triebschneeansammlungen, was die Lawinengefahr zusätzlich erhöht. (Lesen Sie auch: Frederik Tiffels im Fokus: Deutschland gegen Frankreich)
Aktuelle Entwicklung der Lawinengefahr im Wallis
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hat am Dienstagmorgen die höchste Warnstufe (Stufe 5) für mehrere Gebiete im Wallis ausgerufen. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, betrifft dies die Gebiete Val d’Entremont-Val Ferret, Emosson, Conthey-Fully, Montana, Leukerbad – Lötschental, Riederalp und Konkordia. Diese höchste Gefahrenstufe wird nur an etwa 0,1 Prozent aller Wintertage ausgerufen und kennzeichnet eine ausserordentliche Lawinensituation.
Die Matterhorn-Gotthard-Bahn musste die Zugstrecke nach Zermatt unterbrechen, nachdem eine Lawine bei Täsch niedergegangen war. Ein Video auf Watson zeigt die massive Lawine. Bereits in der Vergangenheit kam es aufgrund von Lawinengefahr zu Unterbrechungen der Zugstrecke nach Zermatt. (Lesen Sie auch: John Peterka führt Deutschland zum Sieg im…)
Auch andere Regionen der Schweiz sind von den Schneefällen betroffen. In Andermatt laufen die Schneeräumungsarbeiten auf Hochtouren, die Strasse zwischen Hospental und Realp im Kanton Uri ist wegen Lawinengefahr gesperrt. In Graubünden sind über 1300 Menschen ohne Strom.
Auswirkungen auf den Tourismus und die Bevölkerung
Die aktuelle wallis lawinengefahr hat erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus im Wallis. Zermatt, ein beliebtes Skigebiet, ist derzeit nur eingeschränkt erreichbar. Auch andere touristische Destinationen in den betroffenen Gebieten sind von den Strassensperrungen und Zugausfällen betroffen. Für die Bevölkerung bedeutet die Lawinengefahr eine erhöhte Vorsichtsmassnahme. Das SLF rät, sich von Hängen mit Triebschneeansammlungen fernzuhalten und Touren im freien Gelände zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Aschermittwoch Feiertag: Warum die Frage)
Wie geht es weiter? Ausblick auf die kommenden Tage
Laut SRF Meteo gibt es in der Nacht auf Mittwoch eine kurze Niederschlagspause. Doch bereits in den Morgenstunden breiten sich aus Westen neue Schneefälle aus. Von Mittwoch bis Samstag können weitere 20 bis 60 Zentimeter Schnee fallen, die Schneefallgrenze pendelt meist zwischen 800 und 1300 Metern. Die Lawinengefahr bleibt somit weiterhin hoch. Es ist ratsam, die aktuellen Warnungen und Empfehlungen des SLF zu beachten und auf Touren im freien Gelände zu verzichten. Informationen zur aktuellen Lawinengefahr sind auf der Webseite des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF verfügbar.

Tabelle: Neuschneemengen in den Alpen (16. – 18. Februar 2026)
| Region | Neuschneemenge (cm) |
|---|---|
| Alpennordhang | 70-120 |
| Wallis | 70-120 |
| Tessiner Berge | Weniger |
| Mittelbünden | Weniger |
| Südbünden | Weniger |
Häufig gestellte Fragen zu wallis lawinengefahr
Welche Regionen im Wallis sind aktuell am stärksten von der Lawinengefahr betroffen?
Die höchste Lawinenwarnstufe (Stufe 5) gilt laut SLF in den Gebieten Val d’Entremont-Val Ferret, Emosson, Conthey-Fully, Montana, Leukerbad – Lötschental, Riederalp und Konkordia. Diese Gebiete sind besonders gefährdet. (Lesen Sie auch: EU leitet Untersuchung gegen Shein wegen illegaler…)
Warum ist die Zugstrecke nach Zermatt unterbrochen?
Die Zugstrecke nach Zermatt ist unterbrochen, weil eine Lawine in der Nähe von Täsch niedergegangen ist. Dies hat zur Sperrung der Bahnstrecke geführt, was die Erreichbarkeit von Zermatt aktuell erschwert.
Wie viel Neuschnee ist in den letzten Tagen im Wallis gefallen?
Von Sonntagabend bis Dienstagmorgen fielen im Wallis vielerorts 50 bis 90 Zentimeter Neuschnee. Lokal, besonders im Unterwallis, waren es sogar noch mehr. Bis Dienstagabend werden weitere 10 bis 30 Zentimeter erwartet.
Welche Auswirkungen hat die Lawinengefahr auf den Tourismus im Wallis?
Die Lawinengefahr hat erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus. Zermatt ist nur eingeschränkt erreichbar, und auch andere touristische Destinationen sind durch Strassensperrungen und Zugausfälle betroffen. Dies führt zu Einschränkungen für Reisende.
Was bedeutet die höchste Lawinenwarnstufe (Stufe 5)?
Die höchste Lawinenwarnstufe (Stufe 5) kennzeichnet eine ausserordentliche Lawinensituation. Sie wird nur an etwa 0,1 Prozent aller Wintertage ausgerufen und bedeutet eine sehr hohe Gefahr von spontanen Lawinenabgängen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
