Eine arktische Kaltfront hat Deutschland erreicht und bringt eisige Temperaturen, Schnee und damit verbunden warning of icy surfaces mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat entsprechende Warnungen herausgegeben, die vor allem in höheren Lagen und im Bergland gelten. Autofahrer und Fußgänger müssen sich auf gefährliche Straßenverhältnisse einstellen.

Hintergrund: Arktische Kaltluft bringt Winterwetter
Nach Wochen mit eher milden Temperaturen hat sich die Wetterlage in Europa grundlegend geändert. Polare Kaltluft ist nach Süden vorgedrungen und sorgt nun auch in Deutschland für winterliche Verhältnisse. Diese Wetterumstellung ist auf eine veränderte Druckverteilung zurückzuführen, die den Zustrom arktischer Luftmassen ermöglicht. Solche Wetterlagen sind im Winter grundsätzlich nicht ungewöhnlich, können aber aufgrund der plötzlichen Umstellung gefährliche Situationen verursachen.
Aktuelle Entwicklung: Schnee, Eis und Glatteis-Warnungen
Die aktuelle Warnkarte des DWD zeigt, dass besonders in den Mittelgebirgen und im Alpenraum mit Schneefall und Glatteis zu rechnen ist. Aber auch in tieferen Lagen kann es durch gefrierenden Regen oder überfrierende Nässe zu gefährlichen Straßenverhältnissen kommen. Die BBC berichtet, dass ähnliche Wetterlagen auch in Großbritannien zu erheblichen Problemen führen. Betroffen sind vor allem Nord-Schottland und Teile von Nordost-England, wo gleich mehrere warning of icy surfaces in Kraft getreten sind. (Lesen Sie auch: Saarbrücken – Stuttgart Ii: gegen II: Abstiegskampf)
Der DWD rät allen Verkehrsteilnehmern, ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen. Das bedeutet:
- Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrößern
- Geschwindigkeit reduzieren
- Vorsichtig bremsen und lenken
- Winterreifenpflicht beachten
Auch Fußgänger sollten besonders vorsichtig sein und möglichst auf geräumten Wegen gehen. Ältere Menschen sollten unnötige Wege vermeiden, um Stürze zu verhindern.
Reaktionen und Einordnung
Die Behörden haben sich auf die winterlichen Verhältnisse eingestellt und Streudienste sind im Einsatz, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Allerdings können die Streudienste nicht überall gleichzeitig sein, so dass es trotzdem zu gefährlichen Situationen kommen kann. Es ist daher wichtig, dass sich jeder Verkehrsteilnehmer seiner Verantwortung bewusst ist und entsprechend vorsichtig fährt. (Lesen Sie auch: Havelse – 1860 München: strauchelt: Auswärtssieg)
Der ADAC hat ebenfalls eine Warnung herausgegeben und rät Autofahrern, unnötige Fahrten zu vermeiden. Wer dennoch unterwegs sein muss, sollte ausreichend Zeit einplanen und das Auto vor Fahrtantritt gründlich von Schnee und Eis befreien. Sky News berichtet von ähnlichen Vorsichtsmaßnahmen in Großbritannien, wo ebenfalls mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet wird.
Was bedeutet das? Ausblick auf die kommenden Tage
Die winterliche Wetterlage wird voraussichtlich noch einige Tage anhalten. Die Temperaturen bleiben weiterhin im Minusbereich und es kann immer wieder zu Schneefällen kommen. Der DWD beobachtet die Wetterentwicklung genau und wird bei Bedarf weitere Warnungen herausgeben. Es ist daher ratsam, sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage zu informieren.
Für die kommenden Tage sind folgende Entwicklungen zu erwarten: (Lesen Sie auch: Pantelleria: Zwei Leichen vor der Küste der…)

- Anhaltende Minusgrade in ganz Deutschland
- Weitere Schneefälle, vor allem in den Mittelgebirgen und im Alpenraum
- Gefahr von Glatteis durch überfrierende Nässe oder gefrierenden Regen
- Mögliche Verkehrsbehinderungen auf Straßen und Schienen
Autofahrer sollten sich darauf einstellen, dass die Straßenverhältnisse auch in den kommenden Tagen gefährlich sein können. Es ist ratsam, Winterreifen zu montieren und ausreichend Frostschutzmittel in die Scheibenwaschanlage zu füllen.
Die Vorhersagen des Met Office deuten darauf hin, dass die arktische Kaltfront auch über das Wochenende hinaus in Europa präsent bleiben wird. Es ist daher wichtig, die Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen und sich entsprechend vorzubereiten. The Guardian berichtet, dass die Behörden in Großbritannien bereits vor möglichen Reisebeeinträchtigungen bis Sonntag warnen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu warning of icy surfaces
Häufig gestellte Fragen zu warning of icy surfaces
Was bedeutet eine Glatteis-Warnung konkret für Autofahrer?
Eine Glatteis-Warnung bedeutet, dass Autofahrer mit extrem rutschigen Straßen rechnen müssen. Sie sollten ihre Geschwindigkeit reduzieren, ausreichend Abstand halten und plötzliche Brems- und Lenkmanöver vermeiden. Winterreifen sind Pflicht, und unnötige Fahrten sollten vermieden werden. (Lesen Sie auch: Karnevalszüge Köln 2026: Alle Infos zu Rosenmontag)
Wie entsteht Glatteis und wann ist die Gefahr am größten?
Glatteis entsteht, wenn Regen oder Schnee auf gefrorenen Boden fällt und sofort gefriert. Auch überfrierende Nässe kann zu Glatteis führen. Die Gefahr ist besonders groß in den Morgenstunden, wenn die Temperaturen noch sehr niedrig sind, und in der Nähe von Gewässern.
Welche Rolle spielen Winterreifen bei Glatteis-Bedingungen?
Winterreifen sind bei Glatteis-Bedingungen unerlässlich, da sie eine spezielle Gummimischung und ein besonderes Profil haben, die für besseren Grip auf Schnee und Eis sorgen. Sie verkürzen den Bremsweg und verbessern die Fahrstabilität im Vergleich zu Sommerreifen deutlich.
Wie kann ich mich als Fußgänger vor Stürzen auf Glatteis schützen?
Als Fußgänger sollten Sie auf geräumten Wegen gehen, flache Schuhe mit gutem Profil tragen und kurze, langsame Schritte machen. Vermeiden Sie es, die Hände in den Taschen zu haben, um sich bei einem Sturz abstützen zu können. Ältere Menschen sollten unnötige Wege vermeiden.
Wo finde ich aktuelle Informationen zu Glatteis-Warnungen und Straßenzustand?
Aktuelle Informationen zu Glatteis-Warnungen erhalten Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD) und in den lokalen Nachrichten. Informationen zum Straßenzustand bieten die Straßenmeistereien und Verkehrsleitstellen der Bundesländer an, oft auch online oder über Apps.
