Der weltglücksbericht 2024 kürt Finnland zum siebten Mal in Folge zum glücklichsten Land der Welt. Doch was steckt hinter dem nordischen Glücksgeheimnis? Humor, Gelassenheit und die Fähigkeit, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, scheinen eine Rolle zu spielen. Deutschland hingegen verbessert sich im Ranking um fünf Plätze.

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Ergebnis & Fakten
- Finnland ist zum siebten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt.
- Deutschland verbessert sich im Weltglücksbericht 2024 um fünf Plätze auf Rang 17.
- Die wichtigsten Glücksfaktoren in Deutschland sind Wertschätzung, Familie und Gesundheit.
Finnland abonniert das Glück – Was macht sie so happy?
Die Finnen sind für zwei spezielle Wörter bekannt: „Kalsarikännit“ (sich zu Hause in Unterwäsche betrinken) und „Sisu“ (innere Stärke). Laut Jan-Emmanuel De Neve, einem der Autoren des Weltglücksberichts, liegt das Geheimnis aber eher in der finnischen Gelassenheit. Sie würden sich nicht zwanghaft nach Glück sehnen, sondern seien zufrieden mit dem, was sie haben, so der Bericht.
Happy Deutschland! Oder doch nicht?
Typisch deutsch sei hingegen, immer nach Verbesserungspotenzial zu suchen. Aber auch hierzulande scheint sich das Glücksempfinden zu steigern. Im aktuellen weltglücksbericht 2024 klettert Deutschland auf Platz 17 – ein Sprung von fünf Plätzen im Vergleich zum Vorjahr. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos bezeichnen sich 72 Prozent der Deutschen als glücklich, wie Stern berichtet. (Lesen Sie auch: Weltglücksbericht: Happy in Helsinki: Finnland hat das…)
Was macht uns Deutschen wirklich glücklich?
Die Ipsos-Umfrage zeigt: Wertschätzung und Liebe (40 Prozent), Familie und Kinder (35 Prozent) sowie körperliche Gesundheit (27 Prozent) sind die wichtigsten Glücksfaktoren in Deutschland. Interessant: Das Glücksempfinden zwischen Ost- und Westdeutschen unterscheidet sich kaum noch.
Der Weltglücksbericht wird jährlich von einem Netzwerk von Experten im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt. Er basiert auf Umfragedaten, in denen Menschen in verschiedenen Ländern ihr eigenes Glücksniveau bewerten.
Wie wird der Weltglücksbericht erstellt?
Der Weltglücksbericht, der jährlich zum Weltglückstag am 20. März veröffentlicht wird, basiert auf Daten aus der Gallup World Poll. Dabei werden Faktoren wie Bruttoinlandsprodukt, soziale Unterstützung, Lebenserwartung, Freiheit, Großzügigkeit und Korruption berücksichtigt. Die Menschen in den исследуемых Ländern bewerten ihr eigenes Leben auf einer Skala von 0 bis 10. (Lesen Sie auch: Unwetter Kanaren: Unwetterwarnung: bereiten sich)
Häufig gestellte Fragen
Warum schneidet Finnland im Weltglücksbericht so gut ab?
Finnland punktet mit einem hohen Maß an sozialer Sicherheit, geringer Korruption, funktionierenden staatlichen Institutionen und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Auch die finnische Natur und die Möglichkeit zur Entspannung in der Sauna tragen zum Wohlbefinden bei. (Lesen Sie auch: Unwetter Kanaren: Unwetterwarnung für: Sturm „Therese“)

Welche Länder sind im Weltglücksbericht 2024 noch unter den Top 10?
Neben Finnland finden sich traditionell viele weitere nordische Länder in den Top 10 des Weltglücksberichts, darunter Dänemark, Island, Schweden und Norwegen. Aber auch die Schweiz, die Niederlande, Luxemburg, Israel und Australien gehören zu den glücklichsten Ländern der Welt.
Welchen Einfluss hat der Krieg in der Ukraine auf das globale Glücksempfinden?
Der Krieg in der Ukraine hat sich negativ auf das Glücksempfinden in der Ukraine und Russland ausgewirkt. Allerdings zeigt der Bericht auch, dass die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt in den betroffenen Regionen gestiegen sind, was einen positiven Einfluss auf das soziale Wohlbefinden hat.
Wie kann man sein eigenes Glücksempfinden steigern?
Es gibt viele Möglichkeiten, das eigene Glücksempfinden zu steigern. Dazu gehören soziale Kontakte pflegen, sich ehrenamtlich engagieren, Dankbarkeit praktizieren, sich Ziele setzen und erreichen, auf die eigene körperliche und geistige Gesundheit achten und die kleinen Dinge im Leben genießen. (Lesen Sie auch: Sängerin privat: „Warum fühlen wir uns so…)












