Ein Blick auf das Wetterradar verheißt nichts Gutes für Österreich: Nach einem vergleichsweise milden März kommt der Winter mit voller Wucht zurück. Eine Kaltfront zieht über das Land und bringt Schnee, Sturm und sogar Gewitter. Besonders in den Alpen ist mit erheblichen Schneemengen zu rechnen.

Hintergrund: Warum kommt der Winter jetzt zurück?
Spätwinterliche Kaltlufteinbrüche sind im Frühling grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Allerdings fällt das aktuelle Winter-Comeback besonders heftig aus. Nach vier Wochen mit eher ruhigem und mildem Wetter stellt sich die Wetterlage nun drastisch um. Die Kaltfront von Tief „Marlis“ hat Vorarlberg bereits am Mittwochnachmittag erreicht und erfasst in der Nacht auf Donnerstag ganz Österreich mit deutlich kälterer Luft. Verantwortlich dafür ist eine Kombination aus einer Kaltfront aus Norden und einem sich bildenden Italien-Tief. (Lesen Sie auch: Xabi Alonso vor Rückkehr zu Liverpool? Gerüchte)
Aktuelle Entwicklung: Schnee bis in tiefe Lagen
Die Schneefallgrenze sinkt in den Nordalpen schlagartig auf etwa 500 Meter Höhe. Am Donnerstagmorgen fallen bereits im Inntal, im Salzachtal und im Ennstal Schneeflocken. Im Laufe des Donnerstags ziehen weitere Regen- und Schneeschauer durch, die meisten von Vorarlberg über die Obersteiermark bis ins Nordburgenland. Auch einzelne Graupelgewitter sind möglich, beispielsweise in Oberösterreich. Wie VOL.AT berichtet, ist besonders am Donnerstag mit kräftigem Schneefall zu rechnen.
Sturm und Windböen
Der Wind wird im Laufe des Donnerstags in den Zentralalpen und im gesamten Süden immer stärker und zunehmend stürmisch. In Osttirol, Kärnten, der Steiermark und im Burgenland sind verbreitet Windböen von 50 bis 80 km/h zu erwarten, vereinzelt sind laut ORF-Wetterredaktion sogar 100 bis 120 km/h möglich – und auf einigen Bergen noch mehr. (Lesen Sie auch: Kaufland modernisiert Kassen: Was sich für Kunden…)
Auswirkungen des Wintereinbruchs
Der plötzliche Wintereinbruch kann erhebliche Auswirkungen haben. Im Straßenverkehr ist mit Behinderungen durch Schnee und Eisglätte zu rechnen. Auch in der Landwirtschaft kann es zu Schäden kommen, beispielsweise durch den schweren Schnee, der Äste abbrechen lässt. Zudem bedeutet die Kälte eine Belastung für den menschlichen Körper.
Wetterradar: Was bedeutet das für die kommenden Tage?
Auch wenn der Wintereinbruch heftig ausfällt, ist er voraussichtlich nur von kurzer Dauer. Bereits am Freitag soll sich das Wetter wieder beruhigen und die Temperaturen steigen. Allerdings bleibt es vorerst kühl und wechselhaft. Ein stabiles Hochdruckgebiet ist nicht in Sicht. Autofahrer sollten sich auf winterliche Bedingungen einstellen. Informationen zur aktuellen Wetterlage bietet beispielsweise die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). (Lesen Sie auch: Stephen Colbert schreibt neuen "Herr der Ringe"-Film)
Vorarlberg besonders betroffen
In Vorarlberg trifft der Wintereinbruch besonders hart. Wie VOL.AT berichtet, beendet ein massiver Kaltlufteinbruch ab Mittwoch den Frühling abrupt. Regen, stürmischer Wind und Schnee bis in tiefe Lagen sorgen bis Freitag für winterliche Verhältnisse. Am Donnerstag wird es besonders ungemütlich. Eine ausgeprägte Nordstaulage sorgt für dichte Wolken und anhaltende Niederschläge. Es schneit verbreitet, teils auch kräftig. Nur im Rheintal und am Bodensee geht der Niederschlag tagsüber phasenweise in Schneeregen über. Der Wind weht lebhaft aus Nordwest, die Temperaturen bleiben mit minus 2 bis plus 3 Grad deutlich unter dem, was man Ende März erwarten würde.

Tabelle: Auswirkungen des Wintereinbruchs auf die Bundesländer (27. März 2026)
| Bundesland | Auswirkungen | Hinweise |
|---|---|---|
| Vorarlberg | Starker Schneefall, stürmischer Wind, Schneeregen | Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen |
| Tirol | Schneefall bis 500m, starke Windböen | Behinderungen im Straßenverkehr möglich |
| Salzburg | Schneefall, Regen, Graupelschauer | Temperaturen um den Gefrierpunkt |
| Oberösterreich | Regen, Schneeregen, Graupelschauer | Vereinzelt Gewitter möglich |
| Niederösterreich | Regen, Schneeregen | Leichter Schneefall in höheren Lagen |
| Steiermark | Starker Schneefall, stürmischer Wind | Windböen bis 80 km/h erwartet |
| Kärnten | Starker Schneefall, stürmischer Wind | Windböen bis 80 km/h erwartet |
| Burgenland | Regen, stürmischer Wind | Windböen bis 80 km/h erwartet |
| Wien | Regen, windig | Kein Schneefall erwartet |
Häufig gestellte Fragen zu wetterradar
Warum kommt es Ende März noch zu einem Wintereinbruch in Österreich?
Spätwinterliche Kaltlufteinbrüche sind im Frühling grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Die aktuelle Wetterlage wird durch eine Kaltfront aus Norden und ein sich bildendes Italien-Tief verstärkt, was zu einem besonders heftigen Winter-Comeback führt. Die Schneefallgrenze sinkt dadurch in vielen Regionen deutlich. (Lesen Sie auch: Welche Moderatoren Verlassen ZDF: -Personalwechsel)
Welche Regionen sind besonders stark von dem Wintereinbruch betroffen?
Besonders betroffen sind die Nordalpen, darunter Vorarlberg, Tirol und Salzburg. Aber auch in der Steiermark, Kärnten und im Burgenland ist mit starkem Schneefall und stürmischem Wind zu rechnen. Im Rheintal und am Bodensee kann es phasenweise auch Schneeregen geben.
Mit welchen Auswirkungen ist durch den Wintereinbruch zu rechnen?
Es ist mit Behinderungen im Straßenverkehr durch Schnee und Eisglätte zu rechnen. Auch in der Landwirtschaft kann es zu Schäden kommen. Zudem bedeutet die Kälte eine Belastung für den menschlichen Körper. In höheren Lagen sind Lawinen möglich.
Wie lange wird der Wintereinbruch voraussichtlich dauern?
Der Wintereinbruch ist voraussichtlich nur von kurzer Dauer. Bereits am Freitag soll sich das Wetter wieder beruhigen und die Temperaturen steigen. Allerdings bleibt es vorerst kühl und wechselhaft. Ein stabiles Hochdruckgebiet ist derzeit nicht in Sicht.
Wo kann ich mich über die aktuelle Wetterlage informieren?
Informationen zur aktuellen Wetterlage bieten beispielsweise die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) oder die Wetterredaktionen von ORF und anderen Medien. Auch verschiedene Online-Wetterradar-Dienste geben einen Überblick über die aktuelle Situation.











