Wolf Hamburg: Frau in Altona von Wolf attackiert – Tier gefangen
Ein Wolf in Hamburg hat für Aufregung gesorgt: Im Stadtteil Altona wurde eine Frau von einem Wolf angegriffen und verletzt. Die Polizei konnte das Tier später in der Innenstadt einfangen. Es wird vermutet, dass es sich um dasselbe Tier handelt, das bereits am Wochenende in den Elbvororten gesichtet wurde.

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Wie kam es zur Wolfssichtung in Hamburg?
Die erste Sichtung des Wolfs erfolgte am Wochenende in den Parks entlang des Falkensteiner Ufers in Blankenese. Später wurde das Tier auch weiter östlich in Nienstedten und Othmarschen gesichtet. Ein Wolfsexperte der Technischen Universität Dresden bestätigte anhand von Foto- und Videomaterial die Echtheit der Wolfssichtung. (Lesen Sie auch: Polizei fängt Tier: Wolf greift Frau mitten…)
Das ist passiert
- Eine Frau wurde in Hamburg-Altona von einem Wolf verletzt.
- Die Polizei fing einen Wolf an der Binnenalster ein.
- Zuvor gab es mehrere Wolfssichtungen in den Elbvororten.
- Ein Wolfsexperte bestätigte die Echtheit der Sichtungen.
Wie verlief der Einsatz der Polizei?
Nachdem die Polizei über die Wolfssichtung und die verletzte Frau informiert worden war, suchten die Beamten nach dem Tier. Anrufer meldeten weitere Sichtungen in der Innenstadt. Schließlich gelang es der Polizei, den Wolf mit einer Schlinge aus dem Wasser des Anlegers an der Binnenalster zu ziehen. Ob es sich tatsächlich um dasselbe Tier handelt, das bereits in den Elbvororten gesehen wurde, ist noch nicht abschließend geklärt, wird aber von der Polizei für wahrscheinlich gehalten.
Was ist über den Zustand der verletzten Frau bekannt?
Ein Sprecher der Polizeileitstelle machte zunächst keine weiteren Angaben zum Zustand der in Altona verletzten Frau. Wie Stern berichtet, lagen zum Zeitpunkt der Meldung keine weiteren Informationen vor. (Lesen Sie auch: Newsblog: Wal wirkt wieder fitter – steigendes…)
Es wird geraten, bei Sichtung eines Wolfes Abstand zu halten und das Tier nicht zu füttern. Melden Sie die Sichtung umgehend der Polizei.
Wie geht es nun weiter?
Der eingefangene Wolf wird nun untersucht, um seine Herkunft und seinen Gesundheitszustand festzustellen. Die Umweltbehörde wird entscheiden, wie mit dem Tier weiter verfahren wird. Es ist denkbar, dass der Wolf in ein Wildgehege gebracht oder in ein geeignetes Gebiet außerhalb Hamburgs umgesiedelt wird. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und weitere Sichtungen zu melden. Informationen zum Thema Wolf und Verhaltensempfehlungen bietet beispielsweise der NABU. (Lesen Sie auch: Robert Marc Lehmann: Vom Walflüsterer zum Umstrittenen?)







