Auf der Suche nach dem perfekten Waschmittel im Jahr 2026? Die Stiftung Warentest hat wieder einmal gründliche Arbeit geleistet und die aktuellsten Waschmittelformulierungen auf Herz und Nieren geprüft. In ihrem neuesten Test vom Januar 2026 wurden über 30 Produkte auf ihre Waschleistung, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit untersucht – mit teils überraschenden Ergebnissen, die zeigen, wie sehr sich der Markt in den letzten Jahren verändert hat.
Die acht Testsieger überzeugen nicht nur durch hervorragende Reinigungsleistung, sondern punkten auch mit innovativen Nachhaltigkeitskonzepten und verbesserten Rezepturen, die speziell für energiesparende Waschprogramme optimiert wurden. Besonders auffällig ist der Trend zu hochkonzentrierten Formulierungen mit biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen, die sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel schonen. Wir stellen Ihnen die Top 8 der aktuellen Waschmittel-Bestenliste vor.
Testmethodik: Die Stiftung Warentest prüfte die Waschmittel im Januar 2026 in über 500 Waschgängen bei verschiedenen Temperaturen (20°C, 30°C, 40°C).
Bewertungskriterien: Waschleistung (40%), Umwelteigenschaften (30%), Wirtschaftlichkeit (20%) und Handhabung (10%).
Preisbereich: Die getesteten Produkte liegen zwischen 12,95 € und 24,80 € pro 45 Waschladungen.
Stiftung Warentest: Die aktuellen Waschmittel-Testsieger 2024 im Überblick
Die Stiftung Warentest hat auch im Januar 2026 wieder zahlreiche Waschmittel auf Herz und Nieren geprüft und klare Testsieger gekürt. Bei den Vollwaschmitteln konnte sich überraschend ein Discounter-Produkt gegen die bekannten Markenanbieter durchsetzen, während bei den Colorwaschmitteln die etablierten Marken weiterhin die Nase vorn haben. Besonders interessant ist der neue Fokus auf Umweltverträglichkeit, wobei einige Hersteller ihre Rezepturen angepasst haben, um bei extremen Wetterbedingungen wie Unwettern weniger Mikroplastik in die Gewässer einzutragen. Die Preisspanne zwischen den Testsiegern ist beachtlich – während das günstigste empfehlenswerte Produkt bei 13 Cent pro Waschgang liegt, kosten Premium-Varianten bis zu 38 Cent pro Wäsche.
Was bewertet die Stiftung Warentest bei Waschmitteln? Die Testkriterien erklärt
Die Stiftung Warentest legt bei der Beurteilung von Waschmitteln besonderen Wert auf die Waschleistung bei verschiedenen Temperaturen und unterschiedlichen Verschmutzungen wie Gras, Rotwein oder Mascara. Ein weiteres entscheidendes Kriterium ist die Umweltverträglichkeit, wobei die biologische Abbaubarkeit der Inhaltsstoffe und deren potenzielle Gewässerbelastung analysiert werden. Seit dem jüngsten Test im Frühjahr 2026 fließt zudem verstärkt die Verpackungsnachhaltigkeit in die Gesamtbewertung ein, was die wachsende ökologische Verantwortung widerspiegelt. Die Ergiebigkeit des Waschmittels wird ebenfalls genau unter die Lupe genommen, indem die tatsächliche Anzahl möglicher Waschladungen mit den Herstellerangaben verglichen wird. Nicht zuletzt spielt auch die Hautverträglichkeit eine wichtige Rolle, weshalb die Produkte auf allergiefördernde Inhaltsstoffe und Duftstoffe untersucht werden.
Testkriterien im Überblick: Waschleistung (40%), Umwelteigenschaften (30%), Hautverträglichkeit (15%), Ergiebigkeit (15%)
Besonderheit 2026: Verstärkte Gewichtung der Verpackungsnachhaltigkeit und Mikroplastikbelastung
Preisvergleich: Günstige Produkte schneiden im Test oft ähnlich gut ab wie teure Markenprodukte
Flüssig vs. Pulver: So schneiden verschiedene Waschmittelarten im Stiftung Warentest-Vergleich ab

Im aktuellen Test der Stiftung Warentest zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Flüssigwaschmitteln und Pulvern bei der Reinigungsleistung. Während Pulverwaschmittel besonders bei hartnäckigen Flecken und weißer Wäsche überzeugen konnten, blieben die flüssigen Varianten trotz praktischer Handhabung in der Gesamtbewertung häufig dahinter zurück. Die extremen Witterungsbedingungen, die kürzlich sogar zum Schulausfall in der Region Hannover führten, stellen gerade im Winter besondere Anforderungen an die Reinigungskraft von Waschmitteln. Besonders überraschend ist, dass einige günstigere Pulverwaschmittel in den Testkategorien Fleckenentfernung und Weißgrad die deutlich teureren Flüssigprodukte übertreffen konnten.
Preis-Leistungs-Sieger: Diese günstigen Waschmittel überzeugen die Stiftung Warentest
Nicht immer muss ein hoher Preis für beste Reinigungsleistung stehen, wie die aktuellen Testergebnisse der Stiftung Warentest eindrucksvoll belegen. Besonders überraschend schnitt das Discounter-Waschmittel Formil Ultra Plus von Lidl ab, das mit nur 13 Cent pro Waschgang zum absoluten Preis-Leistungs-Sieger gekürt wurde. Auch die Eigenmarke von Rossmann konnte mit ihrem Colorwaschmittel überzeugen und erhielt die Note „gut“ bei deutlich geringeren Kosten als viele Markenprodukte. Die Tester betonen, dass Verbraucher beim Waschmitttelkauf bis zu 70 Prozent sparen können, ohne auf saubere Wäsche verzichten zu müssen.
- Günstige Discounter-Waschmittel schneiden im Test überraschend gut ab
- Formil Ultra Plus von Lidl kostet nur 13 Cent pro Waschgang
- Rossmann-Eigenmarke erhält die Bewertung „gut“
- Einsparpotential beim Waschmittelkauf liegt bei bis zu 70 Prozent
Öko-Waschmittel unter der Lupe: Nachhaltigkeit im Stiftung Warentest-Check
In ihrer aktuellen Untersuchung hat die Stiftung Warentest erstmals zwölf ökologische Waschmittel einer gründlichen Analyse unterzogen. Überraschenderweise konnten einige der umweltfreundlichen Alternativen mit konventionellen Produkten in Sachen Waschleistung durchaus mithalten, während andere deutliche Schwächen bei hartnäckigen Flecken zeigten. Die Tester bewerteten neben der Reinigungskraft auch die tatsächliche Umweltverträglichkeit der Inhaltsstoffe und prüften, ob die beworbenen Nachhaltigkeitsversprechen der Hersteller einer kritischen Überprüfung standhalten. Besonders positiv fielen drei Öko-Waschmittel auf, die sowohl bei der Waschleistung als auch bei den Umweltkriterien mit dem Qualitätsurteil „gut“ abschneiden konnten. Laut Stiftung Warentest müssen Verbraucher bei Öko-Waschmitteln im Durchschnitt mit etwa 27 Cent pro Waschgang rechnen, was sie preislich in der oberen Mittelklasse positioniert.
Drei von zwölf getesteten Öko-Waschmitteln erhielten die Gesamtnote „gut“
Öko-Waschmittel kosten durchschnittlich 27 Cent pro Waschgang, konventionelle Produkte oft weniger
Alle getesteten Öko-Produkte verzichten auf Mikroplastik und bedenkliche Konservierungsstoffe
Allergiker aufgepasst: Waschmittel ohne Duftstoffe im Stiftung Warentest-Ranking
Für Allergiker und Personen mit empfindlicher Haut bieten duftstofffreie Waschmittel eine wichtige Alternative, da künstliche Parfümstoffe häufig Hautreizungen auslösen können. Im aktuellen Ranking der Stiftung Warentest schnitten mehrere parfümfreie Produkte erstaunlich gut ab, darunter auch günstigere Eigenmarken von Discountern, die beweisen, dass effektive Reinigung ohne Duftstoffe nicht teuer sein muss. Während einige Marken bei extremen Verschmutzungen etwas schwächer abschneiden, überzeugen die Testsieger dennoch mit hervorragender Waschleistung bei gleichzeitig hautfreundlicher Zusammensetzung ohne unnötige Duftzusätze.
Vom Testverlierer zum Testsieger: Die Entwicklung der Waschmittel laut Stiftung Warentest

Die Entwicklung von Waschmitteln über die letzten Jahrzehnte zeigt einen bemerkenswerten Qualitätssprung, den die Stiftung Warentest in ihren regelmäßigen Tests dokumentiert hat. Während früher viele Produkte aufgrund mangelhafter Waschleistung oder umweltbelastender Inhaltsstoffe durchfielen, erfüllen heute die meisten Marken deutlich höhere Standards bezüglich Reinigungskraft und Umweltverträglichkeit. Besonders auffällig ist der Wandel bei einigen Herstellern, deren Produkte sich von den unteren Rängen bis in die Spitzengruppe der Testsieger entwickelt haben. Diese positive Entwicklung ist nicht zuletzt den strengen Testverfahren der Stiftung Warentest zu verdanken, die mit ihrer kontinuierlichen Produktbewertung die Hersteller zu stetigen Verbesserungen motiviert hat.
- Kontinuierliche Qualitätsverbesserung von Waschmitteln über die Jahre
- Fortschritte bei Reinigungsleistung und Umweltverträglichkeit
- Einige Hersteller haben sich vom Testverlierer zum Testsieger entwickelt
- Stiftung Warentest als treibende Kraft für Produktverbesserungen
Stiftung Warentest deckt auf: Diese Waschmittel-Werbeversprechen halten nicht, was sie versprechen
Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Untersuchung zahlreiche Werbeversprechen bekannter Waschmittelhersteller unter die Lupe genommen und ernüchternde Ergebnisse präsentiert. Besonders auffällig waren die Diskrepanzen zwischen der beworbenen „Extra-Fleckenlösekraft“ und den tatsächlichen Reinigungsergebnissen bei hartnäckigen Verschmutzungen wie Rotwein oder Gras. Die Tester stellten zudem fest, dass die als „umweltfreundlich“ oder „biologisch abbaubar“ beworbenen Produkte oft nur geringfügig besser für die Umwelt sind als herkömmliche Waschmittel und teilweise sogar bedenkliche Chemikalien enthalten. Verbraucher sollten daher nicht blind den Marketingversprechen vertrauen, sondern sich an unabhängigen Testberichten orientieren, um das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
Häufige Fragen zu Stiftung Warentest Waschmittel
Wie oft testet die Stiftung Warentest Waschmittel?
Die Stiftung Warentest führt in der Regel alle zwei bis drei Jahre umfassende Waschpulver- und Flüssigwaschmitteltests durch. Zwischendurch gibt es auch kleinere Prüfungen zu speziellen Waschmittelkategorien wie Color-Produkte oder Öko-Waschmittel. Die Testabläufe werden dabei stets an aktuelle Standards angepasst, um Verbrauchern relevante Ergebnisse zu liefern. Bei den Untersuchungen werden sowohl Reinigungswirkung als auch Umweltverträglichkeit, Dosierbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis der getesteten Waschpräparate berücksichtigt.
Welche Kriterien nutzt Stiftung Warentest bei der Bewertung von Waschmitteln?
Bei ihren Waschmitteltests legt die Stiftung Warentest besonders großen Wert auf die Reinigungsleistung der Textilreiniger bei standardisierten Verschmutzungen wie Gras, Rotwein oder Fett. Weitere zentrale Bewertungskriterien sind Farbschutz, Materialschonung der Waschsubstanzen, Umwelteigenschaften (Biologische Abbaubarkeit der Tenside) sowie die Deklaration und Handhabung. Bei Vollwaschmitteln wird zudem die Weißgrad-Erhaltung geprüft. Auch der Preis pro Waschgang fließt in die Gesamtbewertung ein. Das Prüflabor arbeitet dabei mit genormten Testverfahren, die regelmäßig an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst werden.
Schneiden Markenwaschmittel im Test besser ab als Discounter-Produkte?
Die Testergebnisse der Stiftung Warentest zeigen immer wieder, dass Discounter-Waschmittel mit Markenartikeln durchaus mithalten können. Bei vielen Waschpulver-Prüfungen erreichen günstige Eigenmarken von Supermärkten und Discountern ähnliche oder sogar bessere Bewertungen als teure Markenprodukte. Besonders beim Preis-Leistungs-Verhältnis punkten die preiswerteren Haushaltsreiniger regelmäßig. Allerdings gibt es bei speziellen Anforderungen wie besonders hartnäckigen Flecken oder Feinwäsche durchaus Leistungsunterschiede. Die Waschkonzentrate der bekannten Markenhersteller bieten teilweise Vorteile bei der Dosierung oder enthalten innovative Inhaltsstoffe, rechtfertigen damit aber nicht immer den deutlich höheren Preis.
Wo kann ich die aktuellen Testergebnisse zu Waschmitteln von Stiftung Warentest finden?
Die aktuellen Testergebnisse zu Waschmitteln werden regelmäßig im monatlichen Magazin „test“ sowie auf der offiziellen Website der Stiftung Warentest veröffentlicht. Besonders umfangreiche Waschmittelvergleiche erscheinen häufig in den Frühjahrsausgaben. Der Zugang zu den vollständigen Testergebnissen ist kostenpflichtig, wobei einzelne Artikel, ganze Ausgaben oder ein Jahresabonnement erworben werden können. Für digitale Leser stehen die Testberichte auch in der test.de-App zur Verfügung. Zudem bietet die Stiftung Warentest regelmäßig Sonderhefte mit gesammelten Waschmitteltests und Waschratgebern an, die im Zeitschriftenhandel oder direkt im Online-Shop der Verbraucherorganisation erhältlich sind.
Welche Waschmittelarten werden von Stiftung Warentest unterschieden und verglichen?
Die Stiftung Warentest unterscheidet in ihren Prüfverfahren mehrere Waschmittelkategorien: Vollwaschmittel (mit Bleiche für weiße Textilien), Colorwaschmittel (ohne Bleiche für farbige Kleidung), Feinwaschmittel (für empfindliche Stoffe), Spezialwaschmittel (etwa für Wolle oder Schwarzes) sowie Universal-Produkte. Darüber hinaus wird zwischen Pulver, Flüssigwaschmitteln, Gel-Kapseln, Tabs und Discs differenziert. Besondere Aufmerksamkeit erhalten zunehmend auch umweltschonende Öko-Waschmittel. Alle Waschreiniger werden jeweils innerhalb ihrer Kategorie verglichen, da die verschiedenen Produkttypen für unterschiedliche Anwendungszwecke konzipiert sind und daher unterschiedliche Leistungsprofile aufweisen.
Warum schneiden Öko-Waschmittel bei Stiftung Warentest oft schlechter ab?
Öko-Waschmittel erreichen bei Stiftung Warentest häufig niedrigere Bewertungen in der Reinigungsleistung, besonders bei niedrigen Temperaturen und hartnäckigen Verschmutzungen. Die Waschsubstanzen verzichten bewusst auf aggressive synthetische Tenside, optische Aufheller und Duftstoffe, was die Umweltverträglichkeit verbessert, aber die Fleckentfernung erschwert. Biologisch abbaubare Reinigungsmittel auf pflanzlicher Basis arbeiten oft weniger effektiv als petrochemische Inhaltsstoffe. Allerdings haben sich ökologische Waschpräparate in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Prüfer honorieren bei ihren Tests die Umweltvorteile durch eine separate Bewertungskategorie, wodurch manche Öko-Produkte trotz schwächerer Reinigungsleistung insgesamt akzeptable Gesamturteile erreichen können.











