Affen Folter Video: Eine Frau aus Tennessee, USA, wurde zu 40 Monaten Haft verurteilt, weil sie online Anweisungen zur Folterung von Affen gab, dafür bezahlte und die entstandenen Videos verbreitete. Das Gericht sprach sie zudem für drei Jahre auf Bewährung frei.
Länder-Kontext
- Der Fall verdeutlicht die grenzüberschreitende Natur von Tierquälerei und die Rolle des Internets bei der Ermöglichung solcher Verbrechen.
- Die USA haben strenge Gesetze gegen Tierquälerei, die auf Bundesebene durchgesetzt werden.
- Das FBI und der US-Fisch- und Wildtierdienst arbeiten zusammen, um diese Verbrechen zu untersuchen und zu verfolgen.
- Der Fall zeigt die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit, um Täter in anderen Ländern zur Rechenschaft zu ziehen.
Wie kam es zu der Bestellung von Affen Folter Videos?
Die Frau aus Greenville, Tennessee, nutzte verschlüsselte Chat-Apps, um Täter in Indonesien zu kontaktieren. Sie zahlte ihnen Geld und gab detaillierte Anweisungen, welche Foltermethoden an den Affen angewendet und gefilmt werden sollten. Die Täter setzten die Anweisungen um und filmten die Misshandlungen.

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- Wie kam es zu der Bestellung von Affen Folter Videos?
- Welche Gräueltaten wurden in den Affen Folter Videos gezeigt?
- Wie lief die strafrechtliche Verfolgung ab?
- Welche Rolle spielen Online-Gruppen bei der Verbreitung solcher Inhalte?
- Welche Konsequenzen hat der Fall für die Bekämpfung von Tierquälerei?
- Häufig gestellte Fragen
Die Verurteilte hatte sich bereits im November 2025 schuldig bekannt, an einer Verschwörung zur Erstellung und Verbreitung von „Tierquälervideos“ beteiligt gewesen zu sein. Laut Stern nutzte sie verschlüsselte Apps, um mit den Tätern zu kommunizieren.
Welche Gräueltaten wurden in den Affen Folter Videos gezeigt?
Die Videos zeigten extreme Folter und Misshandlungen, auch sexueller Natur. Affen wurden körperlich und sexuell misshandelt, teilweise mit erhitzten Schraubenziehern. Nicht nur erwachsene Tiere, sondern auch Jungtiere waren betroffen. Die US-Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Verurteilte die Videos anschließend innerhalb einer Online-Gruppe verbreitete. (Lesen Sie auch: Südtirol: Lawine verschüttet mehrere Alpinisten – zwei…)
Die US-Justiz betonte, dass hinter solchen Videos oft internationale Netzwerke stecken, in denen Gewalt gezielt bestellt und bezahlt werde. Der Fall wurde vom FBI und dem US-Fisch- und Wildtierdienst untersucht.
Wie lief die strafrechtliche Verfolgung ab?
Nach ihrer Verurteilung muss die Frau 40 Monate in Haft und anschließend drei Jahre auf Bewährung verbringen. Sie hatte sich bereits im November 2025 schuldig bekannt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie Teil einer Online-Gruppe war, die gezielt Videos von Tierquälerei produzieren und verbreiten ließ.
Der Fall verdeutlicht die zunehmende Bedeutung der Bekämpfung von Tierquälerei im digitalen Raum. Die Strafverfolgung solcher Taten ist oft komplex, da die Täter und Opfer sich in verschiedenen Ländern befinden können. Die Zusammenarbeit zwischen internationalen Strafverfolgungsbehörden ist daher unerlässlich, um diese Verbrechen aufzudecken und zu ahnden. (Lesen Sie auch: Lawine Südtirol: Zwei Tote, deutsche unter Verletzten)
Welche Rolle spielen Online-Gruppen bei der Verbreitung solcher Inhalte?
Die Frau war Teil einer Online-Gruppe, die gezielt Videos von Tierquälerei produzieren und verbreiten ließ. Solche Gruppen ermöglichen es Tätern, sich zu vernetzen, ihre Taten zu teilen und sich gegenseitig zu ermutigen. Die Anonymität des Internets kann es den Tätern erleichtern, ihre Identität zu verbergen und der Strafverfolgung zu entgehen. Es ist daher wichtig, dass Online-Plattformen Maßnahmen ergreifen, um solche Inhalte zu erkennen und zu entfernen und die Täter zu identifizieren und zu melden.
Welche Konsequenzen hat der Fall für die Bekämpfung von Tierquälerei?
Der Fall zeigt, dass die US-Justiz Tierquälerei ernst nimmt und bereit ist, Täter auch dann zu verfolgen, wenn die Taten im Ausland begangen wurden. Es wird erwartet, dass das Urteil abschreckend wirkt und andere potenzielle Täter davon abhält, ähnliche Verbrechen zu begehen. Es unterstreicht auch die Notwendigkeit, die internationalen Bemühungen zur Bekämpfung von Tierquälerei zu verstärken und die Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Tierschutzorganisationen zu verbessern. Die Pressemitteilung des US-Justizministeriums hebt hervor, dass solche Taten keine Einzelfälle sind.
Häufig gestellte Fragen
Welche Strafe droht in den USA für Tierquälerei?
Die Strafen für Tierquälerei in den USA variieren je nach Bundesstaat und Art der Tat. Sie können von Geldstrafen über Bewährungsstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen reichen. In besonders schweren Fällen, wie der hier beschriebenen, können die Strafen mehrere Jahre Haft umfassen.
Wie können Tierquälereien im Internet gemeldet werden?
Tierquälereien im Internet können bei den Betreibern der jeweiligen Plattform gemeldet werden. Viele Tierschutzorganisationen bieten zudem die Möglichkeit, verdächtige Inhalte zu melden. In schwerwiegenden Fällen sollte die Polizei oder das FBI informiert werden. (Lesen Sie auch: Deepfakes: Fernandes wirbt für Demonstration gegen sexualisierte…)
Welche Rolle spielen Tierschutzorganisationen bei der Aufdeckung solcher Fälle?
Tierschutzorganisationen spielen eine wichtige Rolle bei der Aufdeckung von Tierquälereien, indem sie Hinweise entgegennehmen, Ermittlungen durchführen und Beweismaterial sammeln. Sie arbeiten oft eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um Täter zur Rechenschaft zu ziehen und die Opfer zu schützen.
Gibt es internationale Abkommen zur Bekämpfung von Tierquälerei?
Es gibt verschiedene internationale Abkommen und Konventionen, die sich mit dem Schutz von Tieren befassen. Diese Abkommen zielen darauf ab, Mindeststandards für den Umgang mit Tieren festzulegen und die Zusammenarbeit zwischen den Staaten bei der Bekämpfung von Tierquälerei zu fördern. Die World Society for the Protection of Animals (WSPA) setzt sich global für Tierrechte ein.













