Die Entscheidung über die Angelina Jolie OP-Narben ist eine Geschichte von Mut und Prävention. Stand 12.02.2026 spricht der Hollywood-Star offen über die Eingriffe, bei denen sie sich präventiv beide Brüste und später die Eierstöcke entfernen ließ. Diese Maßnahmen ergriff sie, nachdem bei ihr eine Mutation im BRCA1-Gen festgestellt wurde, die ihr Risiko für Brust- und Eierstockkrebs drastisch erhöhte.
Angelina Jolie entschied sich bewusst für die Operationen, um ihre Chancen zu erhöhen, ihre Kinder aufwachsen zu sehen. Ihre Mutter, Marcheline Bertrand, verstarb mit nur 56 Jahren an Krebs. Jolie wollte dieses Schicksal für ihre eigene Familie abwenden. Heute sieht sie ihre Narben nicht als Makel, sondern als Symbol ihrer Entscheidung für das Leben und die Liebe zu ihrer Familie. Ihre Offenheit hat weltweit das Bewusstsein für genetische Krebsrisiken geschärft und den sogenannten „Angelina-Effekt“ ausgelöst.
Das Wichtigste in Kürze
- Genetisches Risiko: Angelina Jolie trägt eine Mutation im BRCA1-Gen, was ihr Risiko für Brustkrebs auf 87% und für Eierstockkrebs auf 50% erhöhte.
- Präventive Mastektomie: 2013 unterzog sich Jolie einer präventiven doppelten Mastektomie, um ihr Brustkrebsrisiko auf unter 5% zu senken.
- Entfernung der Eierstöcke: Zwei Jahre später, 2015, ließ sie sich auch die Eierstöcke und Eileiter entfernen, um das Ovarialkarzinom-Risiko zu minimieren.
- Familiengeschichte: Ihre Mutter, Großmutter und Tante starben an Krebs, was ihre Entscheidung maßgeblich beeinflusste.
- Botschaft über Narben: Jolie bezeichnet ihre OP-Narben als eine bewusste Wahl und ein Symbol dafür, alles getan zu haben, um für ihre Kinder da zu sein.
- Der „Angelina-Effekt“: Ihre öffentlichen Bekenntnisse in der New York Times führten zu einem weltweiten Anstieg bei Gentests und präventiven Operationen.
- Keine Reue: Sie betont, dass sie ihre Entscheidungen nicht bereut und sich dadurch nicht weniger als Frau fühlt.
Warum entschied sich Angelina Jolie für die Operationen?
Die Hauptursache für Angelina Jolies Entscheidung war die Entdeckung, dass sie Trägerin des mutierten BRCA1-Gens ist. Diese genetische Veranlagung erhöhte ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, auf geschätzte 87 Prozent. Das Risiko für Eierstockkrebs lag bei 50 Prozent. Hinzu kam die schmerzhafte Familiengeschichte: Ihre Mutter kämpfte fast ein Jahrzehnt gegen den Krebs und verstarb früh. Diese Faktoren bewegten die Schauspielerin zu einem proaktiven Schritt, um ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und ihre Zukunft mit ihren sechs Kindern zu sichern.
Die doppelte Mastektomie 2013
Im Jahr 2013 machte Jolie ihre Entscheidung in einem viel beachteten Artikel in der New York Times mit dem Titel „My Medical Choice“ öffentlich. Sie beschrieb detailliert den dreimonatigen Prozess der doppelten Mastektomie mit anschließender Rekonstruktion. Ziel war es, das Brustkrebsrisiko so drastisch wie möglich zu senken. Durch den Eingriff fiel ihr Risiko auf unter fünf Prozent. Ihre Offenheit sollte anderen Frauen Mut machen, sich über ihre eigenen Optionen zu informieren. Wie wichtig solche Vorsorge sein kann, zeigt sich auch in anderen gesundheitlichen Bereichen, wie wir im Artikel über den tragischen Tod eines „Dawson’s Creek“-Darstellers beleuchtet haben.
Die Entfernung der Eierstöcke 2015
Zwei Jahre nach der Mastektomie folgte der nächste präventive Eingriff. Nachdem ein Bluttest auf mögliche frühe Anzeichen von Krebs hindeutete, entschied sich Jolie, auch ihre Eierstöcke und Eileiter entfernen zu lassen. Auch diesen Schritt teilte sie mit der Öffentlichkeit, um das Bewusstsein für Eierstockkrebs zu schärfen, der oft erst in einem späten Stadium erkannt wird. Dieser Eingriff versetzte sie zwar in eine vorzeitige Menopause, doch sie nahm dies in Kauf, um sicherzustellen, dass ihre Kinder nicht sagen müssen: „Mama starb an Eierstockkrebs.“
Wie spricht Angelina Jolie heute über ihre OP-Narben?
Jahre nach den Eingriffen spricht Angelina Jolie voller Liebe und Akzeptanz über ihre OP-Narben. In einem Interview im Februar 2026 betonte sie: „Ich liebe meine Narben, weil sie mich an die Entscheidung erinnern, die ich getroffen habe, um für meine Kinder hier zu bleiben.“ Sie sieht sie nicht als Zeichen eines Verlusts, sondern als Teil ihres Lebens und ihrer Geschichte. Für sie sind Narben ein Beweis für ein gelebtes Leben. Diese positive Einstellung zu körperlichen Veränderungen ist inspirierend und steht im Kontrast zu dem öffentlichen Druck, dem viele Prominente ausgesetzt sind, wie im Fall von Erna Klum im Bikini.
Video-Empfehlung: Angelina Jolie über ihre Entscheidung
[Empfehlung: Hier ein YouTube-Video einbetten, in dem Angelina Jolie oder ein Experte über die BRCA-Genmutation und präventive Maßnahmen spricht. Suchen nach: „Angelina Jolie BRCA gene explanation“]
Der medizinische Hintergrund: Das BRCA1-Gen
Das BRCA1-Gen (BReast CAncer Gene 1) ist ein Tumorsuppressorgen. Seine Aufgabe ist es, DNA-Schäden in Zellen zu reparieren und so unkontrolliertes Zellwachstum zu verhindern. Eine Mutation in diesem Gen kann diese Schutzfunktion beeinträchtigen. Laut dem National Cancer Institute haben Frauen mit einer schädlichen BRCA1-Mutation ein deutlich erhöhtes Lebenszeitrisiko für Brust- und Eierstockkrebs.
Statistiken zum Krebsrisiko
| Krebsart | Risiko in der Allgemeinbevölkerung | Risiko mit BRCA1-Mutation |
|---|---|---|
| Brustkrebs | ca. 12% | bis zu 72% |
| Eierstockkrebs | ca. 1-2% | bis zu 44% |
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Angelina Jolie OP-Narben
Warum hat sich Angelina Jolie die Brüste abnehmen lassen?
Angelina Jolie ließ sich die Brüste präventiv entfernen, weil sie Trägerin einer BRCA1-Genmutation ist. Diese Mutation erhöhte ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, auf 87%. Ihre Mutter war an Krebs gestorben, und sie wollte dieses Risiko für sich minimieren.
Welche Operationen hatte Angelina Jolie?
Angelina Jolie hatte 2013 eine präventive doppelte Mastektomie (Entfernung beider Brüste) mit anschließender Rekonstruktion. Im Jahr 2015 ließ sie sich in einer weiteren Operation die Eierstöcke und Eileiter entfernen (prophylaktische Salpingo-Oophorektomie).
Was ist der Angelina-Effekt?
Der „Angelina-Effekt“ beschreibt den signifikanten Anstieg der öffentlichen Nachfrage nach Gentests für die BRCA-Mutationen und präventiven Mastektomien, nachdem Angelina Jolie ihre persönliche Geschichte 2013 öffentlich gemacht hatte.
Wie hoch ist das Krebsrisiko mit dem BRCA1-Gen?
Frauen mit einer schädlichen Mutation im BRCA1-Gen haben ein Lebenszeitrisiko von bis zu 72% für Brustkrebs und bis zu 44% für Eierstockkrebs, laut offiziellen Studien.
Wie denkt Angelina Jolie heute über ihre Narben?
Sie betrachtet ihre Narben mit Liebe und Dankbarkeit. Sie sind für sie ein Symbol ihrer bewussten Entscheidung, proaktiv für ihre Gesundheit zu handeln und so lange wie möglich für ihre Kinder da sein zu können.
Fazit
Die Geschichte hinter den Angelina Jolie OP-Narben ist weit mehr als eine medizinische Entscheidung eines Hollywood-Stars. Es ist eine Botschaft der Stärke, der proaktiven Gesundheitsvorsorge und der bedingungslosen Mutterliebe. Indem sie ihre verletzlichste Seite zeigte, hat Jolie eine weltweite Konversation angestoßen und unzähligen Frauen das Wissen und den Mut gegeben, ihre eigenen Risiken zu hinterfragen und informierte Entscheidungen zu treffen. Ihre Narben sind heute ein sichtbares Zeichen ihres Kampfes und ihres Sieges für ein längeres Leben mit ihrer Familie.
Informationen zum Autor
Niklas Keller ist ein erfahrener Online-Redakteur mit Schwerpunkt auf den Themen Gesundheit, Wissenschaft und Gesellschaft. Er analysiert komplexe Sachverhalte und bereitet sie verständlich für eine breite Leserschaft auf. Seine Expertise in der Recherche und seine Fähigkeit, sensible Themen einfühlsam zu behandeln, zeichnen seine Arbeit aus.
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Twitter: Angelina Jolie spricht offen über ihre OP-Narben nach den Krebs-Vorsorge-Operationen. Eine mutige Botschaft über Stärke und Mutterliebe. #AngelinaJolie #BRCA #Krebsvorsorge #Gesundheit
LinkedIn: Der „Angelina-Effekt“: Wie die transparente Kommunikation von Angelina Jolie über ihre BRCA1-Mutation und die daraus resultierenden Operationen die öffentliche Wahrnehmung von genetischen Risiken und präventiver Medizin nachhaltig verändert hat. Ein Lehrstück in Sachen Gesundheitskommunikation. #Gesundheit #Prävention #Genetik #Kommunikation #AngelinaJolie
Facebook: Angelina Jolie empfindet Liebe für ihre OP-Narben. Sie sind für sie ein Symbol ihrer Entscheidung, für ihre Kinder zu leben. Erfahrt die ganze bewegende Geschichte hinter ihren präventiven Operationen gegen Krebs. #AngelinaJolie #StarkeFrauen #Gesundheit #Familie #Krebsrisiko