Blattläuse Bekämpfen ist für viele Gartenbesitzer ein wiederkehrendes Problem. Die kleinen Schädlinge befallen Zier- und Nutzpflanzen gleichermaßen und können erhebliche Schäden verursachen. Es gibt verschiedene Methoden, um Blattläuse loszuwerden, von Hausmitteln bis hin zu chemischen Produkten.

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Zusammenfassung
- Blattläuse befallen fast alle Pflanzen.
- Sie saugen Pflanzensaft und scheiden Honigtau aus.
- Natürliche Feinde und Hausmittel können helfen.
- Bei starkem Befall sind chemische Mittel nötig.
Wie erkennt man einen Blattlausbefall?
Ein Befall lässt sich oft schon mit bloßem Auge erkennen. Die Schädlinge sitzen meist dicht gedrängt an jungen Trieben und Blattunterseiten. Betroffene Blätter können sich verformen oder verfärben. Ein klebriger Belag, der sogenannte Honigtau, ist ebenfalls ein Anzeichen. Ameisen, die den Honigtau als Nahrungsquelle nutzen, können ebenfalls auf einen Blattlausbefall hinweisen.
Weltweit gibt es etwa 3000 Blattlausarten, von denen rund 850 in Mitteleuropa vorkommen. Sie vermehren sich oft rasant, da die Weibchen ohne Befruchtung lebende Junge gebären können. (Lesen Sie auch: Pflanzenplage: Blattläuse bekämpfen: Welche (Haus-)Mittel vertreiben die…)
Welche Hausmittel helfen gegen Blattläuse?
Zur Bekämpfung von Blattläusen gibt es eine Reihe von bewährten Hausmitteln. Dazu gehört beispielsweise eine Mischung aus Schmierseife und Wasser, die auf die befallenen Pflanzen gesprüht wird. Auch ein Sud aus Brennnesseln oder Knoblauch kann helfen, die Schädlinge zu vertreiben. Marienkäfer und Florfliegen sind natürliche Feinde der Blattläuse und können im Garten angesiedelt werden.
Wie kann man Blattläuse vorbeugen?
Eine gute Pflanzenpflege ist die beste Vorbeugung gegen Blattläuse. Dazu gehört eine ausgewogene Düngung, die Stärkung der Pflanzen durch natürliche Präparate und die regelmäßige Kontrolle auf Befall. Auch das Anbringen von Gelbtafeln kann helfen, einen Befall frühzeitig zu erkennen und zu reduzieren.
Ein Standortwechsel kann bei Zimmerpflanzen helfen, einem Befall vorzubeugen. Auch das Abduschen der Pflanzen mit kaltem Wasser kann die Blattläuse entfernen. (Lesen Sie auch: Marienkäfer Anlocken: So Werden Sie Blattläuse Natürlich…)
Was tun bei starkem Blattlausbefall?
Bei einem starken Befall reichen Hausmittel oft nicht mehr aus. In diesem Fall können spezielle Insektizide eingesetzt werden. Es ist wichtig, auf eine bienenfreundliche Zusammensetzung zu achten und die Anwendungshinweise genau zu befolgen. Nützlinge wie Marienkäfer sollten vor der Anwendung entfernt werden.
Wie Stern berichtet, ist es ratsam, bei der Wahl des Insektizids auf natürliche Inhaltsstoffe zu achten, um die Umwelt zu schonen.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind Blattläuse so schädlich für Pflanzen?
Blattläuse saugen Pflanzensaft, was zu Wachstumsstörungen und Verformungen führen kann. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Pilzbefall fördert und andere Schädlinge anlockt. Ein starker Befall schwächt die Pflanze.
Welche Pflanzen sind besonders gefährdet?
Besonders gefährdet sind junge Triebe und Blätter von Rosen, Obstbäumen, Gemüse und Zierpflanzen. Auch Zimmerpflanzen können betroffen sein, besonders wenn die Luft trocken ist und die Pflanzen geschwächt sind. (Lesen Sie auch: Christian Lindner Familie: So Erlebt Er den…)
Wie oft sollte man befallene Pflanzen behandeln?
Die Behandlung sollte je nach Befall und verwendetem Mittel regelmäßig wiederholt werden. Bei Hausmitteln kann eine tägliche Anwendung sinnvoll sein, während Insektizide oft nur einmal pro Woche eingesetzt werden sollten.
Kann man Blattläuse auch im Winter bekämpfen?
Ja, Blattläuse können auch im Winter an Zimmerpflanzen auftreten. Eine regelmäßige Kontrolle und Behandlung mit geeigneten Mitteln ist auch in der kalten Jahreszeit wichtig, um eine Ausbreitung zu verhindern.






