Einem aufmerksamen Blick Leser sind kürzlich rote Netze im Zürcher Hauptbahnhof aufgefallen. Diese dienen dem Schutz der Reisenden und sollen verhindern, dass Tauben in den Gleisbereich gelangen oder sich dort einnisten. Die Netze sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Taubenabwehr im Bahnhof.

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Warum hängen rote Netze im Zürcher Hauptbahnhof?
Die roten Netze im Zürcher Hauptbahnhof dienen primär dem Schutz der Reisenden. Sie sollen verhindern, dass Tauben in den Gleisbereich gelangen und dort möglicherweise durch Zugverkehr gefährdet werden. Zudem tragen die Netze dazu bei, die Sauberkeit im Bahnhof zu erhöhen, da sie die Vögel davon abhalten, sich dort niederzulassen und Kot zu hinterlassen.
Das ist passiert
- Im Zürcher Hauptbahnhof wurden rote Netze installiert.
- Diese dienen dem Schutz von Reisenden und der Taubenabwehr.
- Die Netze sollen verhindern, dass Tauben in den Gleisbereich gelangen.
- Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie zur Taubenabwehr.
Hintergrund der Taubenproblematik in Bahnhöfen
Tauben stellen in vielen Bahnhöfen ein Problem dar. Durch die großen, offenen Hallen finden die Tiere ideale Bedingungen vor: Schutz vor Wind und Wetter sowie ein reichhaltiges Nahrungsangebot durch Essensreste. Die hohe Taubenpopulation führt jedoch zu Verschmutzung und kann auch die Bausubstanz der Bahnhöfe angreifen. Zudem besteht die Gefahr, dass die Tiere Krankheiten übertragen. Die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) setzen daher verschiedene Maßnahmen zur Taubenabwehr ein, um die Bahnhöfe sauber und sicher zu halten. (Lesen Sie auch: Bestes Cordon Bleu Schweiz: Leser Küren Aargauer…)
Die SBB investiert jährlich in die Reinigung und Instandhaltung ihrer Bahnhöfe, um den Komfort und die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten. Die Taubenabwehr ist ein wichtiger Bestandteil dieser Bemühungen.
Welche Maßnahmen zur Taubenabwehr gibt es noch?
Neben den roten Netzen gibt es eine Vielzahl weiterer Maßnahmen zur Taubenabwehr. Dazu gehören beispielsweise das Anbringen von Spikes und Drähten, die das Landen der Vögel erschweren. Auch der Einsatz von Ultraschallgeräten oder Attrappen von Raubvögeln kann dazu beitragen, Tauben fernzuhalten. Eine weitere Möglichkeit ist die Reduktion des Nahrungsangebots, indem beispielsweise Abfallbehälter regelmäßig geleert und Essensreste beseitigt werden. Die Wahl der geeigneten Maßnahmen hängt von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ab.
Wie effektiv sind die roten Netze im HB Zürich?
Die roten Netze sind eine von mehreren Maßnahmen, die im Zürcher Hauptbahnhof zur Taubenabwehr eingesetzt werden. Ihre Effektivität hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Größe der Netze, der Maschenweite und der Art der Anbringung. Die SBB evaluiert regelmäßig die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen und passt sie gegebenenfalls an. Ziel ist es, eine Balance zwischen dem Schutz der Reisenden, der Sauberkeit im Bahnhof und dem Tierschutz zu finden. (Lesen Sie auch: 17’000 Leser haben abgestimmt: Roger Christen aus…)
Die SBB setzt auf eine Kombination verschiedener Methoden, um die Taubenpopulation im Zürcher Hauptbahnhof langfristig zu reduzieren. Mehr Informationen zum Zürcher Hauptbahnhof finden sich auf der SBB-Webseite.
Wie Blick berichtet, sind die Netze eine Reaktion auf die bestehende Taubenproblematik. Die Kosten für die Reinigung und Instandhaltung der Bahnhöfe aufgrund von Taubenkot sind beträchtlich.

Die Deutsche Bahn setzt beispielsweise auch auf Falkner, die mit ihren Greifvögeln Tauben vertreiben. Informationen zur Deutschen Bahn und ihren Maßnahmen zur Sauberkeit sind online verfügbar. (Lesen Sie auch: Hooligan Lehrer: Blick-Community fordert Vorbildfunktion!)
Die Stadt Zürich hat ebenfalls mit Taubenpopulationen zu kämpfen. Die Stadtpolizei Zürich informiert über Tierschutzmaßnahmen, die auch die Taubenpopulation betreffen.
Fazit
Die roten Netze im Zürcher Hauptbahnhof sind ein Beispiel für die vielfältigen Maßnahmen, die zur Taubenabwehr in Bahnhöfen eingesetzt werden. Sie sollen dazu beitragen, die Reisenden zu schützen, die Sauberkeit zu erhöhen und Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden. Ob diese Maßnahme langfristig erfolgreich ist, wird sich zeigen. Wichtig ist, dass die SBB weiterhin ein Auge auf die Entwicklung der Taubenpopulation hat und die Maßnahmen gegebenenfalls anpasst.






