Lange Zeit herrschte Funkstille, nun sind sie ihre größte Stütze: Sean Preston und Jayden James haben ihre Mutter Britney Spears offenbar dazu bewegt, sich in professionelle Hilfe zu begeben.
Britney Spears, 44, hat sich freiwillig in eine Behandlungseinrichtung begeben. Das bestätigte ein Sprecher des Popstars am Sonntag, 12. April 2026, gegenüber dem „People“-Magazin. Wie nun bekannt wird, spielten ihre Söhne Sean Preston, 20, und Jayden James, 19, eine entscheidende Rolle bei diesem schweren Schritt.
Britney Spears‘ Söhne bewegten sie zum Klinikaufenthalt
Britney Spears soll sich fünf Wochen nach ihrer Festnahme wegen Trunkenheit am Steuer in Ventura, Kalifornien, dazu entschieden haben, sich in eine Therapieeinrichtung zu begeben. Hinter den Kulissen spielten sich angeblich hochemotionale Szenen ab. Laut Insider-Berichten war die Sängerin nach dem Vorfall im März am Boden zerstört: „Sie war nach ihrer Festnahme sehr aufgebracht und erschüttert. Und sie hat große Angst davor, ins Gefängnis zu kommen.“
Während ihr professionelles Team bereits seit der Festnahme auf eine Behandlung drängte, brauchte Spears Zeit, um den Ernst der Lage zu akzeptieren. Erst nach Wochen habe sie erkannt, „dass eine Entziehungskur die beste Option ist“.
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„Ihre Söhne haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sie sich in eine Entzugsklinik begeben hat“, erzählt ein Insider dem „People“-Magazin. In einem bewegenden Austausch nahmen Sean Preston und Jayden James ihre Mutter in die Pflicht, aber auch in den Arm: „Sie haben ihr klargemacht, dass sie einfach nur wollen, dass es ihr gut geht.“
„Längst überfällige Veränderung“
Spears‘ Festnahme war am 4. März erfolgt, Tags darauf wurde die „Toxic“-Interpretin wieder freigelassen. Ihre Sprecherin bezeichnete den Vorfall damals als „bedauerlichen“ und „völlig unentschuldbaren“ Fehltritt. In einem Statement hieß es, Spears werde „die richtigen Schritte unternehmen und das Gesetz befolgen“. Ihr Klinikaufenthalt solle „der erste Schritt einer längst überfälligen Veränderung“ in ihrem Leben sein.
Laut dem damaligen Statement ihrer Vertreterin sollen Sean Preston und Jayden James daraufhin viel Zeit mit ihrer Mutter verbracht haben. Die beiden gehen aus der Ehe mit Ex-Mann Kevin Federline, 48, hervor. Zudem war angekündigt worden, dass ihr Umfeld gemeinsam einen Plan erarbeiten wollte, der Britney Spears „für ihr Wohlbefinden auf Erfolgskurs bringt“.
Der Vorfall weckte öffentlich Erinnerungen an eine lange und turbulente Geschichte rund um die psychische Gesundheit der Sängerin. Bereits im Januar 2008 war Spears zweimal innerhalb weniger Wochen zwangsweise in psychiatrische Einrichtungen gebracht worden – ein Eingriff, den Polizei, Sozialarbeiter:innen oder Psychiater:innen anordnen können, wenn eine Person als Gefahr für sich selbst eingestuft wird.
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Befreiung mit Nachwirkungen
In der Folge stand Britney Spears von 2008 bis Ende 2021 unter der Vormundschaft ihres Vaters, Jamie Spears, 73. Im November 2021 erklärte ein Richter diese für beendet. In ihrer 2023 erschienenen Autobiografie „The Woman in Me“ schrieb sie über die Jahre unter Vormundschaft: „Die Frau in mir wurde lange Zeit unterdrückt.“
Bereits im August 2022 veröffentlichte sie ein rund 22 Minuten langes Video, in dem sie die „traumatischen“ Erfahrungen unter ihrer Vormundschaft schilderte und ihrer Mutter sowie ihrer Schwester vorwarf, die kontrollierenden Strukturen dieser Zeit mitgetragen zu haben. Beide haben die Vorwürfe zurückgewiesen.
Ex-Mann Kevin Federline hatte sich im Oktober 2025 in seinem Buch „Memoir You Thought You Knew“ zu Wort gemeldet und eindringlich vor der Situation der Mutter seiner Söhne gewarnt. „Es ist unmöglich geworden, so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre“, schrieb er. „Etwas Schlimmes wird passieren, wenn sich nichts ändert – und meine größte Angst ist, dass unsere Söhne die Scherben aufsammeln müssen.“ Eine Sprecherin von Spears erwiderte damals, die Sängerin kümmere sich einzig um ihre Kinder und deren Wohlergehen.
Verwendete Quelle: people.com
Quelle: Gala

