<a href=“/news-features/festivals-cannes/cannes-2026″ hreflang=“de“>Cannes 2026</a>
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<div class=“field field–name-field-bild field–type-image field–label-hidden field–item“> <img src=“https://www.kino-zeit.de/sites/default/files/styles/grosse_klickstrecke_940x530_/public/2026-04/fjord_2026_1.jpg?itok=exvn18yN“ width=“940″ height=“530″ alt=“Filmstill zu Fjord (2026) von Cristian Mungiu“ class=“img-responsive“ />
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<div class=“field field–name-field-copyright field–type-string field–label-hidden field–item“>Alamode Film (via Polyfilm)</div>
<div class=“field field–name-field-bildunterschrift field–type-string field–label-hidden field–item“>Fjord (2026) von Cristian Mungiu</div>
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Die Grauzone
Cristian Mungiu interessiert sich seit jeher für jene gesellschaftlichen Spannungen, die nicht laut eskalieren, sondern sich langsam unter der Oberfläche aufbauen, bis Menschen plötzlich in moralische Situationen geraten, aus denen es keinen einfachen Ausweg mehr gibt. Auch sein neuester Film „Fjord“ folgt genau diesem Prinzip. Was zunächst wie ein ruhiges Familiendrama inmitten norwegischer Idylle beginnt, entwickelt sich Stück für Stück zu einer beklemmenden Auseinandersetzung mit Erziehung, Religion, kulturellen Unterschiede und der Frage, wer überhaupt definieren darf, was richtig oder falsch ist.
Dafür gab’s die Goldene Palme in Cannes: Cristian Mungius „Fjord“ über eine rumänische Familie in Norwegen ist eine Auseinandersetzung mit Erziehung, Religion, kulturellen Unterschieden und der schwierigen Frage, was richtig oder falsch ist.
Die Familie Gheorghius – katholisch und rumänisch – lässt sich in einem norwegischen Dorf nieder, dem Geburtsort der Mutter. Sie schließen schnell Freundschaft mit den Halbergs, die im Nachbarhaus in der Nähe der Bucht wohnen. Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Erziehungs- stile werden die Kinder beider Familien bald enge Freunde. Bis die Gheorghius verdächtigt werden, ihren eigenen Kindern zu schaden. (Quelle: Alamode)
