Was passiert, wenn Buster Keaton auf Looney Tunes trifft? „Hundreds of Beavers“ ist die Antwort. Der Film ist eine Hommage an Stummfilm-Slapstick und Zeichentrick-Klassiker, die mit minimalem Budget und maximaler Kreativität eine urkomische Jagd durch eine winterliche Wildnis inszeniert.

+
Unser Eindruck: Ein aberwitziges, visuell beeindruckendes Spektakel für Fans von schrägem Humor.
Eine Hommage an Stummfilm und Cartoon
Mike Cheslik und Ryland Brickson Cole Tews, bekannt für ihre Affinität zum Schwarzweißfilm und zur Hommage an vergangene Kino-Epochen, präsentieren mit „Hundreds of Beavers“ eine einzigartige Mischung aus Live-Action-Slapstick und Zeichentrick-Anarchie. Nach ihrem Tribut an das Horror- und Monsterkino der 30er bis 50er Jahre mit „Lake Michigan Monster“, widmen sie sich nun dem Feld der Trickfilme und des Slapsticks.
Der Film kommt fast ohne Dialoge aus und setzt stattdessen auf visuelles Storytelling und Slapstick. (Lesen Sie auch: Meisterhaftes Historienepos wird euch komplett durchschütteln: So…)
Worum geht es in „Hundreds of Beavers“?
In einer winterlichen Einöde des 19. Jahrhunderts kämpft Jean Kayak, ein findiger, aber glückloser Jäger, ums Überleben. Nachdem er seine Apfelbrandanlage verloren hat, beschließt er, Pelzjäger zu werden. Mit ausgeklügelten Fallen und unkonventionellen Methoden legt er sich mit einer Vielzahl von Tieren an, darunter sarkastische Waschbären, extravagante Hasen und eben hundreds of beavers. Diese Biber sind jedoch nicht nur zahlreich, sondern auch von beeindruckender Größe und Organisation.
Wer Filme wie „Lake Michigan Monster“ oder die frühen Werke von Guy Maddin schätzt, wird hier auf seine Kosten kommen. IMDb bietet weitere Informationen zum Film.
Was unterscheidet diesen Film von anderen Komödien?
„Hundreds of Beavers“ verzichtet auf konventionelle Dialoge und setzt stattdessen auf visuelles Storytelling, Slapstick und eine aberwitzige Inszenierung. Die kreativen Kostüme, die fantasievollen Fallen und die surreale Darstellung der Tierwelt erschaffen eine einzigartige Filmerfahrung. Laut Die Zeit ist der Film eine ideenreiche Hommage an den Live-Action-Slapstick der Stummfilmzeit und die rabiaten Looney-Tunes-Trickfilme.
Der Film wurde auf diversen Fantasy Film Festivals gezeigt und hat dort für Begeisterung gesorgt. (Lesen Sie auch: Netflix Film Rekord: Sci-Fi-Hit Erobert die Streaming-Charts)
Für wen lohnt sich „Hundreds of Beavers“?
Dieser Film ist ideal für Zuschauer, die experimentierfreudig sind und eine Vorliebe für schrägen, surrealen Humor haben. Wer die Filme von Guy Maddin, die „Looney Tunes“ oder generell Stummfilm-Slapstick mag, wird „Hundreds of Beavers“ lieben. Allerdings sollten Zuschauer, die eine konventionelle Komödie erwarten, gewarnt sein: Dieser Film ist alles andere als das.
Ein Bild aus dem Film findet sich unter kino-zeit.de/sites/default/files/styles/grosse_klickstrecke_940x530_/public/2024-01/hundreds_of_beavers_2022_1.jpg?itok=nVBa4npS.
Häufig gestellte Fragen
Was macht „Hundreds of Beavers“ so einzigartig?
Der Film kombiniert Stummfilm-Slapstick mit cartoonartiger Überzeichnung und schafft so eine surreale und urkomische Welt. Die fast vollständige Abwesenheit von Dialogen unterstreicht den Fokus auf visuelles Storytelling.
Ist „Hundreds of Beavers“ für Kinder geeignet?
Obwohl der Film auf Slapstick setzt, könnten einige der surrealen und teils absurden Szenen für jüngere Kinder ungeeignet sein. Eine vorherige Sichtung ist empfehlenswert.
Wo kann man „Hundreds of Beavers“ sehen?
Da der Film keinen regulären Kinostart in Deutschland hatte, sollte man sich über Streaming-Dienste oder Video-on-Demand-Angebote informieren. Eventuell wird er auch auf Filmfestivals gezeigt.
Welche anderen Filme ähneln „Hundreds of Beavers“?
Filme von Guy Maddin, frühe Werke von Terry Gilliam oder auch die aberwitzigen Komödien von Taika Waititi könnten als Vergleich herangezogen werden. Auch Fans von „Lake Michigan Monster“ werden hier fündig. (Lesen Sie auch: WWE auf Netflix: Ab April wird der…)







