Zum ersten Mal seit 1982 fand in Wales wieder ein Royal Maundy Service statt. König Charles Wales ist ein Ort von besonderer Bedeutung, da Charles 64 Jahre lang den Titel Prince of Wales trug. Die Zeremonie ehrte verdiente Bürger mit speziell geprägten Silbermünzen.

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Das Wichtigste in Kürze
- König Charles III. und Königin Camilla besuchten den Royal Maundy Service in Wales.
- Die Zeremonie fand in der St.-Asaph-Kathedrale in Nordwales statt.
- König Charles verteilte „Maundy Coins“ an 77 verdiente Bürger.
- Die Tradition des Royal Maundy Service reicht bis ins Jahr 600 n. Chr. zurück.
Ein historischer Moment: König Charles in Wales
König Charles III. und Königin Camilla nahmen am 2. April am traditionellen Royal Maundy Service in der St.-Asaph-Kathedrale in Nordwales teil. Laut einer Meldung von Gala markiert dieser Termin einen historischen Moment, da die Zeremonie seit 1982 erstmals wieder in Wales stattfand. Für König Charles ist Wales von besonderer Bedeutung, da er selbst lange den Titel des Prince of Wales trug.
Vor seiner Thronbesteigung trug Charles 64 Jahre lang den Titel des Prince of Wales. Nach seiner Thronbesteigung ging der Titel an seinen Sohn Prinz William und dessen Ehefrau Kate über. Die lange Verbindung zur Region unterstreicht die Bedeutung dieses Besuchs. (Lesen Sie auch: Prinz William + Catherine, Princess of Wales:…)
Was ist der Royal Maundy Service?
Der Royal Maundy Service ist ein Gottesdienst, der traditionell am Gründonnerstag stattfindet. Im Mittelpunkt steht die Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger. Der Monarch überreicht spezielle Münzen, die sogenannten „Maundy Coins“, an ausgewählte Personen, die sich durch ihr Engagement für die Gemeinschaft verdient gemacht haben.
Die Maundy Coins: Mehr als nur Geld
König Charles verteilte die Maundy Coins an jeweils 77 Männer und Frauen, eine Anzahl, die symbolisch seinem Lebensalter entspricht. Die Geschenke wurden in zwei kleinen Beuteln überreicht. Ein weißer Beutel enthielt speziell geprägte Silbermünzen im Wert von 77 Pence. Ein roter Beutel enthielt zwei Gedenkmünzen. Eine Münze ehrt den bevorstehenden 100. Geburtstag der verstorbenen Queen Elizabeth II. (1926-2022), die andere das 50-jährige Jubiläum des „The King’s Trust“.
Der „The King’s Trust“, früher bekannt als „The Prince’s Trust“, ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die von König Charles gegründet wurde, um jungen Menschen zu helfen. (Lesen Sie auch: Königin Camilla Brief: Was Sie Gisèle Pelicot…)
Wie veränderte Queen Elizabeth II. die Tradition?
Die Geschichte des Royal Maundy Service reicht bis ins Jahr 600 n. Chr. zurück. Früher fand die Tradition meist in London statt. Queen Elizabeth II. weitete die Feierlichkeiten auf das gesamte Vereinigte Königreich aus. König Charles setzt dieses Erbe fort, indem er jedes Jahr eine andere Kathedrale oder Abtei für den Gottesdienst wählt. Informationen zur Geschichte des britischen Königshauses finden sich auf der offiziellen Webseite der Royal Family.
Begegnungen mit der Gemeinde
Im Anschluss an den Gottesdienst suchten der König und die Königin das Gespräch mit der lokalen Gemeinde. Sie stellten sich auch für ein traditionelles Gruppenfoto vor der Kathedrale auf. Dieser Teil des Besuchs unterstreicht die Bedeutung des Kontakts zur Bevölkerung.

Solche Begegnungen bieten die Möglichkeit, die Verbundenheit des Königshauses mit den Menschen im Land zu demonstrieren und Wertschätzung für deren Engagement auszudrücken. Einen Bericht über den Gottesdienst veröffentlichte auch die BBC. (Lesen Sie auch: Große Promibacken Finale: René Casselly gewinnt „Das…)






