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Home Familie

Kolumne: Daddy Issues: Was ich gern früher übers Vatersein gewusst hätte

Marketing von Marketing
30. April 2026
in Familie
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kolumne daddy

Symbolbild zum Artikel „Kolumne: Daddy Issues: Was ich gern früher" – Thema: Vatersein

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Viele Väter wollen es besser machen – und scheitern doch an alten Mustern. Warum Vatersein mehr ist als gute Vorsätze und echte Veränderung harte Arbeit bedeutet.

Das Problem mit uns „neuen“ Vätern ist nicht, dass wir es nicht besser wissen. Wir wissen es besser. Das ist genau das Problem. Wir denken, Einsicht ersetzt Arbeit. Dass man ein guter Vater wird, weil man sich das vorgenommen hat. Weil man den richtigen Podcast gehört hat, die richtigen Bücher gelesen, die richtigen Dinge sagt auf Dinnerpartys. 

Wir sind die erste Generation von Männern, die das Wort Mental Load kennt – und trotzdem stehen wir irgendwann in der Küche, Kind auf dem Arm, und merken: Ich funktioniere gerade nach einem Skript, das ich nie gewählt habe. Das Skript von Generationen von Männern. Prägung lässt sich nicht wegdenken. Die muss man sich rausprügeln. Und das tut weh – dauert länger, als man will, und es sagt einem auch niemand vorher, dass das so ist.

Vatersein beginnt mit echter Verantwortung

Ich hatte mir eingebildet, dass Wollen reicht. Ich wollte präsent sein, fifty-fifty, der neue Vater, den meine Generation angeblich hervorbringt. Und trotzdem hatte ich keine Ahnung, was ich tue. Nicht praktisch – emotional. Ich wusste nicht, was Vaterschaft wirklich von mir verlangt. Ich dachte, ich müsste helfen. Dabei hätte ich übernehmen müssen. Das ist der Unterschied, den ich gern früher begriffen hätte.

Helfen setzt voraus, dass jemand anderes die Verantwortung trägt. Wer hilft, macht das Abendessen, wenn er gefragt wird. Wer Verantwortung übernimmt, denkt schon mittags daran, dass Zwiebeln fehlen. Das klingt banal, ist jedoch fundamental. Die Mütter dieses Landes tragen seit Jahrzehnten nicht nur die Arbeit, sie tragen den ganzen kognitiven Apparat drumherum — die Liste im Kopf, die niemals aufhört. Und wir Väter stehen daneben, stolz auf unsere Haltung, und begreifen nicht, dass Haltung ohne Handlung keine Gleichberechtigung ist. Es ist Folklore.

Das alles ist nicht böser Wille. Es bringt aus meiner Sicht nichts, Männern pauschal vorzuwerfen, sie würden ihrer Verantwortung als Vater nicht gerecht werden (wollen). Natürlich gibt es Väter, die schlicht keine Lust auf Verantwortungsübernahme haben. Die sich das Leben gemütlich gestalten, die Füße beim Staubsaugen der Partnerin hochlegen wollen. Doch ich behaupte, dass dies die Minderheit der Väter ist. Ich behaupte, dass sehr viel mehr Väter mehr Familienleben wagen wollen, als wir glauben. 

Doch es ist nicht leicht für sie. Das ist (auch) Struktur. Wir sind in Systemen aufgewachsen, die Männern beigebracht haben, dass Fürsorge Frauensache ist – und ein Mann, der zu viel fühlt, zu viel fragt, zu viel da ist, irgendwie weniger ist. Und jetzt stehen wir da, mit unseren Podcasts und unseren Panels, und wundern uns, warum wir trotzdem immer wieder in alte Muster fallen. Als würde man gegen eine Strömung schwimmen und sich wundern, dass man müde wird.

Ich bin gerade nicht der Vater, der ich sein will

Für mein Buch „Becoming Dad“ habe ich nachgedacht über diese Strömung – und was es braucht, um wirklich gegen sie anzukommen. Die Antwort ist unbequem: Es braucht Reibung. Nicht einmal, nicht als Projekt, sondern täglich. Man muss sich erwischen, immer wieder, beim Zurückfallen. Man muss die Momente aushalten, in denen man merkt: Ich bin gerade nicht der Vater, der ich sein will. Das ist kein angenehmer Prozess. Aber er ist der einzige, der funktioniert.

Was mich dabei am meisten überrascht hat: wie wenig Raum es gibt, das laut zu sagen. Es gibt Bücher fürs Baby, Bücher für die Mutter, Geburtsvorbereitungskurse, in denen der Mann vor allem lernt, wann er auf den Parkplatz fährt. Aber wo ist der ehrliche Raum für die Frage: Was passiert mit mir? Was macht das mit meiner Identität, mit meiner Beziehung, mit dem Bild von Männlichkeit, das ich jahrelang mit mir getragen habe? Als ob diese Fragen Luxus wären. Als ob ein Vater, der sich selbst nicht kennt, ein guter Vater sein könnte. Er kann es nicht.

Ich weiß das, weil ich es ausprobiert habe. Ich habe versucht zu funktionieren, bevor ich verstanden habe. Ich weiß es jetzt: Es gibt keinen Shortcut. Kinder sind die besten Bullshit-Detektoren der Welt. Sie spüren, ob man wirklich da ist oder nur so tut. Und sie lernen von dem, was wir tun – nicht von dem, was wir sagen. Nicht von unseren Absichten. Von unserem Verhalten, um sechs Uhr morgens, wenn man müde ist und gereizt und am liebsten einfach die Tür hinter sich zuziehen würde.

Das Gute ist: Es ist nicht zu spät. Nicht wenn das Kind drei Wochen alt ist, nicht wenn es drei Jahre alt ist, nicht wenn es dreizehn ist. Die Frage, was für ein Vater will ich sein, hat kein Verfallsdatum. Sie ist unbequem. Sie kostet etwas. Aber sie ist die einzige Frage, die zählt.

Wenn ich eines gern früher gewusst hätte, dann das: Vaterschaft ist kein Zustand, in den man hineinfällt. Sie ist eine Entscheidung, die man jeden Morgen neu trifft. Gegen Prägung. Gegen Struktur. Gegen das müde, bequeme Ich, das einfach das Skript weiterspielen würde. Das ist anstrengend. Aber es ist die Arbeit. Und wer sie nicht macht, hat am Ende nur gute Absichten vorzuweisen. Die reichen nicht.

Tags: DaddyfrühergerngewusstIssuesKolumnekolumne daddyübersVatersein
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Maik Möhring
Geschrieben von Maik Möhring

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