Lena Dunham unterzog sich schon vor Jahren einer Hysterektomie. Nicht ganz freiwillig, wie sie jetzt berichtet.
Lena Dunham, 39, ließ sich mit gerade einmal 31 Jahren einer Hysterektomie unterziehen. Eine Wahl hatte die Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin nach eigenen Angaben dabei nicht. In einem Interview berichtet sie jetzt von dem schweren Eingriff und wie sie heute dazu steht.
Gebärmutter musste entfernt werden: Lena Dunham hatte „keine Wahl“
In der „Today Show“ stellte die „Girls“-Erfinderin Mitte April 2026 nicht nur ihre Biografie „Famesick“ vor, sondern sprach auch über die schwere Zeit Anfang ihrer 30er. Damals litt sie bereits seit Jahren unter starken Schmerzen, die von ihrer Endometriose-Erkrankung herrührten. Bei der Erkrankung wächst Gewebe, das dem der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter und verursacht starke Schmerzen und Krämpfe.
Mit 31 Jahren ließ sie sich deshalb bei einer Hysterektomie ihre Gebärmutter und ihren Gebärmutterhals entfernen. Ein folgenschwerer Eingriff für die heute 39-Jährige, die dementsprechend keine eigenen Kinder austragen kann. Eine Wahl hatte sie dennoch nicht, wie sie berichtet: „An diesem Tag war ich bei meiner Mutter. Sie kennt mich so gut, dass sie mir einfach in die Augen sah und sagte: ‚Du hältst das nicht mehr aus.‘ Es ist interessant, denn man stellt es so dar, als würde man sich bewusst dafür entscheiden. Aber wenn man 24 Stunden am Tag Schmerzen hat, ist es eigentlich keine Entscheidung, denn niemand kann so leben.“
Damals schien sich für sie ihr Kinderwunsch erledigt zu haben
Über die Folgen, etwa was aus ihrem Kinderwunsch werden würde, konnte sie in diesem Moment kaum nachdenken. Heute sagt sie: „Viele Träume zerplatzten. “ Doch damals „war mein Schmerz so überwältigend, dass ich all diese anderen Gedanken beiseite schob. Erst nach der Operation wurde mir das ganze Ausmaß dessen, was geschehen war, bewusst. Manche Menschen träumen nicht davon, Mutter zu werden, aber ich schon. Und das war ein wichtiger Teil meiner Identität.“
Was Lena Dunham seitdem geholfen hat? Der Kontakt zu anderen Betroffenen. Sie kenne nun zahlreiche Geschichten und andere Wege, die zum Familienglück führen können. Daher sieht sie ihrer Zukunft erwartungsvoll entgegen und versichert: „Wie auch immer es kommen mag, ich werde so dankbar sein.“
Verwendete Quelle: today.com
Quelle: Gala

