Vor rund drei Jahren erhielt Patrice Aminati die Diagnose schwarzer Hautkrebs, ein Einschnitt, der ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Nun, knapp sechs Monate nach der Trennung von ihrem Mann Daniel Aminati, steht sie gleich vor mehreren persönlichen Herausforderungen und versucht, trotz allem nach vorn zu blicken.

Die Lage ist angespannt: Patrice Aminati, 30, kämpft gegen ihre unheilbare Krebserkrankung und gleichzeitig für Ruhe in einer zunehmend öffentlichen Auseinandersetzung mit Noch-Ehemann Daniel Aminati, 52. Zwischen persönlichen Belastungen und Schlagabtausch in den sozialen Medien wird deutlich, wie viel gerade auf einmal auf ihr lastet. „Eine Trennung ist nicht einfach“, sagt sie am 22. April 2026 offen Gespräch mit RTL.
Patrice Aminati hat sich Trennung von Daniel Aminati „reiflich überlegt“
Umso klarer macht sie dort auch, dass ihre Entscheidung keine Kurzschlussreaktion war, gerade mit Blick auf ihre dreijährige Tochter Charly. „Ich werfe ja nicht einfach eine Ehe hin“, betont Patrice. „Wenn eine Frau mit einem kleinen Kind, die schwer krank ist, sich trennt, dann ist das wirklich eine ernsthafte, reiflich überlegte Entscheidung.“ (Lesen Sie auch: Patrice Aminati: Nach Streit mit Ex Daniel…)
Dass es zuletzt auch öffentlich geknallt hat, belastet zusätzlich. Auslöser war unter anderem ein Instagram-Post von Daniel, in dem er sich nach einem emotionalen Krebs-Update mit unterstützenden Worten an sie wandte. „Du schaffst. Ich bin immer für dich da, das weißt du!“, erklärte er und suggerierte damit nach außen vermeintliche Geschlossenheit.
Genau diesem Anschein widersprach Patrice kurz danach gegenüber „Bild“ deutlich: „Das entspricht leider nicht der Realität. Mich für seine Instagram-Story und seine Selbstdarstellung zu benutzen, obwohl so viel Ungeklärtes zwischen uns steht. Er soll endlich von mir ablassen und sich auf sich konzentrieren.“
Patrice engagiert „Anwältin des Kindes“
Halt sucht sie derzeit vor allem in einem strukturierteren, ruhigeren Umgang miteinander – nicht zuletzt im Interesse ihrer Tochter. Unterstützung bekommt sie dabei durch eine professionelle Begleitung, die sie im RTL-Interview „die Anwältin des Kindes“ nennt. (Lesen Sie auch: Patrice Aminati Krebs: Ihr Tränenreicher Kampf Berührt…)
© Matthias Wehnert/Geisler-Fotopre
Diese helfe dabei, den Fokus auf das Wesentliche zu behalten und in schwierigen Momenten klar zu kommunizieren: „Da jemand zu haben, der liebevoll und immer den Blick auf die ganze Familie hat, das hat mir geholfen. Also wirklich. Zum einen im Allgemeinen und strukturell: Wie löst man das mit dem Kind? Wie sind Umgangszeiten? Was gibt es für Modelle? Nestmodell, Residenzmodell? Aber auch ganz konkret: Was kann ich denn schreiben, ohne den anderen gleich wieder auf die Palme zu bringen?“
Für Patrice steht fest, woran es zuvor gehakt hat: „Kommunikation ist so wichtig. Ich sag mal, die ist ja leider in der Ehe gescheitert. Sonst würde es nicht zu einer Trennung kommen.“ Trotz allem richtet Patrice den Blick nach vorn – vorsichtig, aber entschlossen: „Jetzt konzentriere ich mich auf das Schöne, auf das Positive, was vor mir liegt.“ (Lesen Sie auch: Patrice Aminati: Sie genießt Auszeit vom Klinik-Alltag:…)

Verwendete Quellen: rtl.de, bild.de
Ursprünglich berichtet von: Gala






