Der LASK steht im Finale des ÖFB-Cups! Nach einem hart umkämpften 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen die SV Ried fixierten die Linzer den Einzug ins Endspiel. Doch die Partie war nicht nur sportlich brisant: Vor allem das Verhalten von LASK-Trainer ried lask kühbauer sorgte im Anschluss für reichlich Gesprächsstoff.

Ried lask kühbauer: Oberösterreichisches Derby mit Brisanz
Die Begegnung zwischen Ried und dem LASK ist traditionell von großer Rivalität geprägt. Als oberösterreichisches Derby steht das Duell ohnehin im Zeichen hoher Emotionen. Die zusätzliche Würze erhielt das Cup-Halbfinale durch die Personalie Didi Kühbauer. Der Trainer des LASK ist bekannt für seine emotionalen Ausbrüche und polarisierenden Aktionen. Bereits im Vorfeld der Partie war klar, dass es zwischen den beiden Teams hoch hergehen würde. Die ohnehin schon angespannte Atmosphäre wurde durch die sportliche Bedeutung des Spiels – es ging schließlich um den Einzug ins Cupfinale – noch weiter verstärkt.
Der Spielverlauf: Ried fordert den LASK
Die SV Ried, als Außenseiter in die Partie gegangen, erwischte einen starken Start. Vor 7.600 Zuschauern in der ausverkauften Innviertel Arena entwickelte sich ein intensives Spiel. Fabian Rossdorfer brachte die Rieder in der 49. Minute in Führung. Doch die Freude währte nur kurz: Samuel Adeniran glich nur eine Minute später für den LASK aus. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften auf den Sieg drängten. Die reguläre Spielzeit endeteUnentschieden, sodass die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste. (Lesen Sie auch: Ried – Lask: gegen: Zweiter Anlauf im…)
Entscheidung in der Verlängerung – und ein Eigentor
In der Verlängerung war es schließlich ein Eigentor, das die Entscheidung brachte. In der 108. Minute fälschte der Rieder Nikki Havenaar einen Kopfball von Lukas Kacavenda unglücklich ins eigene Netz ab. Der LASK brachte die knappe Führung über die Zeit und sicherte sich somit den Einzug ins Cupfinale. Dort trifft die Mannschaft von ried lask kühbauer auf den SCR Altach, der sich im anderen Halbfinale überraschend gegen Red Bull Salzburg durchgesetzt hatte.
Eklat nach Schlusspfiff: Kühbauer verweigert Handschlag
Für den größten Aufreger des Abends sorgte jedoch Didi Kühbauer nach dem Schlusspfiff. Der LASK-Trainer verweigerte seinem Rieder Kollegen Maximilian Senft den obligatorischen Handshake. Eine Geste, die in Österreichs Fußball für viel Kritik und Unverständnis sorgte. Wie der Kurier berichtet, gab es bereits in der Vergangenheit Spannungen zwischen den beiden Trainern. Kühbauer begründete sein Verhalten mit persönlichen Differenzen und mangelndem Respekt von Seiten Senfts. Die Weigerung des Handschlags heizte die ohnehin schon hitzige Stimmung weiter an und sorgte für hitzige Diskussionen.
Reaktionen und Stimmen zum Spiel
Die Reaktionen auf das Spiel und den Eklat fielen gemischt aus. Während die LASK-Fans den Einzug ins Cupfinale feierten, zeigten sich viele Beobachter vom Verhalten Kühbauers enttäuscht. Kritik kam unter anderem von Experten und ehemaligen Spielern, die Kühbauers Geste als unsportlich und respektlos bezeichneten. Auch Maximilian Senft äußerte sich enttäuscht über die Verweigerung des Handschlags. Er betonte jedoch, dass er sich von derartigen Aktionen nicht provozieren lasse und sich auf die sportlichen Aufgaben konzentrieren wolle. (Lesen Sie auch: Roland Trettl ersetzt Tim Mälzer bei "Kitchen…)
Kalajdzic äußert sich zu Provokationen
Auch andere Beteiligte äußerten sich zu den teils hitzigen Auseinandersetzungen auf dem Platz. So meldete sich etwa Sasa Kalajdzic zu Wort. Laut Kronen Zeitung sagte Kalajdzic: „Ich bin niemand, der provoziert, aber …“ ohne jedoch Details zu nennen. Es bleibt unklar, worauf sich Kalajdzic genau bezog, doch seine Aussage deutet darauf hin, dass es im Laufe des Spiels zu Provokationen gekommen sein könnte.
Ried lask kühbauer: Was bedeutet das für die Zukunft?
Der Einzug des LASK ins Cupfinale ist ein großer Erfolg für den Verein. Die Linzer haben nun die Chance, erstmals seit 1965 wieder den ÖFB-Cup zu gewinnen. Das Finale gegen Altach verspricht ein spannendes Spiel zu werden, in dem beide Mannschaften alles geben werden, um den Titel zu holen. Für Didi Kühbauer könnte der Cup-Sieg eine Genugtuung sein, nachdem er in der Vergangenheit immer wieder für seine emotionalen Ausbrüche kritisiert wurde. Die Verweigerung des Handschlags mit Maximilian Senft dürfte jedoch noch einige Zeit für Gesprächsstoff sorgen.

Die SV Ried hingegen muss sich nach der knappen Niederlage im Cup-Halbfinale auf die Aufgaben in der Liga konzentrieren. Die Mannschaft von Maximilian Senft steckt im Abstiegskampf und benötigt dringend Punkte, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Niederlage gegen den LASK dürfte die Moral der Mannschaft jedoch nicht negativ beeinflussen. Die Rieder haben gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner mithalten können. Mit Kampfgeist und Leidenschaft wollen sie in den kommenden Spielen alles geben, um den Klassenerhalt zu schaffen. (Lesen Sie auch: Zuckerfest 2026: Datum, Bedeutung und Feierlichkeiten)
Der ÖFB-Cup hat in dieser Saison einmal mehr gezeigt, dass er für Überraschungen gut ist. Mit dem SCR Altach steht ein Außenseiter im Finale, der sich überraschend gegen Red Bull Salzburg durchsetzen konnte. Auch die SV Ried hat im Halbfinale gegen den LASK eine starke Leistung gezeigt und dem Favoriten alles abverlangt. Der Cup ist ein Wettbewerb, in dem alles möglich ist und in dem auch kleinere Vereine die Chance haben, für Furore zu sorgen. Eine Übersicht über den aktuellen Cupbewerb bietet die offizielle Webseite des ÖFB.
Häufig gestellte Fragen zu ried lask kühbauer
Häufig gestellte Fragen zu ried lask kühbauer
Warum verweigerte Didi Kühbauer den Handschlag mit Ried-Trainer Senft?
Didi Kühbauer verweigerte Maximilian Senft den Handschlag aufgrund persönlicher Differenzen und mangelndem Respekt, den er von Senft wahrgenommen haben will. Bereits in der Vergangenheit soll es Spannungen zwischen den beiden Trainern gegeben haben, die nun in dieser Geste ihren Höhepunkt fanden.
Wie endete das ÖFB-Cup-Halbfinale zwischen Ried und dem LASK?
Das ÖFB-Cup-Halbfinale zwischen Ried und dem LASK endete 2:1 für den LASK nach Verlängerung. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1, ehe ein Eigentor von Ried in der Verlängerung die Entscheidung zugunsten des LASK brachte und den Finaleinzug sicherte. (Lesen Sie auch: Champions League Gestern: Barca demontiert Newcastle)
Wer steht neben dem LASK im Finale des ÖFB-Cups?
Neben dem LASK steht der SCR Altach im Finale des ÖFB-Cups. Altach setzte sich im anderen Halbfinale überraschend gegen Red Bull Salzburg durch und komplettiert somit das Teilnehmerfeld für das Endspiel um den österreichischen Cup.
Wann hat der LASK das letzte Mal den ÖFB-Cup gewonnen?
Der LASK hat den ÖFB-Cup bisher einmal gewonnen, und zwar im Jahr 1965. Der Einzug ins diesjährige Finale bietet dem Verein die Chance, nach über 60 Jahren wieder den Titel zu holen und somit einen weiteren Erfolg in der Vereinsgeschichte zu feiern.
Welche Bedeutung hat das Cup-Finale für den LASK-Trainer Didi Kühbauer?
Für Didi Kühbauer könnte der Cup-Sieg eine Genugtuung sein, nachdem er in der Vergangenheit immer wieder für seine emotionalen Ausbrüche kritisiert wurde. Ein Titel mit dem LASK würde seine Trainerleistung unterstreichen, auch wenn der Eklat um den verweigerten Handschlag weiter diskutiert wird.










