Spritpreise Aktuell: Diesel besonders günstig – Tanken wird wieder erschwinglicher
Die Spritpreise Aktuell zeigen eine erfreuliche Entwicklung: Seit den Höchstständen um Ostern sind die Preise an den Tankstellen wieder deutlich gesunken. Besonders Dieselfahrer profitieren derzeit von dieser Entwicklung. Der ADAC sieht sogar noch weiteres Potential für sinkende Preise.

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Fahrzeug-Daten
- Dieselpreis sinkt: Im bundesweiten Tagesdurchschnitt um 4,9 Cent
- Super E10 gibt nach: Minus 1,8 Cent
- Diesel günstiger: Bereits 21 Cent weniger als am Allzeithoch nach Ostern
- E10 Ersparnis: Gut 10 Cent seit Ostermontag
Was bedeutet das für Autofahrer?
Die sinkenden Spritpreise bedeuten für Autofahrer eine spürbare Entlastung. Wer jetzt tankt, zahlt deutlich weniger als noch vor einigen Wochen. Besonders Pendler und Vielfahrer profitieren von den niedrigeren Preisen. Es lohnt sich, die Preise der verschiedenen Tankstellen zu vergleichen, um das günstigste Angebot zu finden.
Wie wirken sich Dollarkurs und Ölpreis auf die Spritpreise aus?
Der ADAC sieht angesichts des aktuellen Dollarkurses und Ölpreises noch Spielraum für weiter sinkende Preise an den Zapfsäulen. Einiges deutet darauf hin, dass dieser Spielraum auch genutzt wird. Die Entwicklung der Rohölpreise und des Euro-Dollar-Verhältnisses sind wichtige Faktoren, die die Spritpreise beeinflussen.
Normalisierung im europäischen Vergleich
Die Entwicklung der deutschen Spritpreise hat sich im Vergleich zu den EU-Nachbarn normalisiert. Das zeigen aktuelle Zahlen der EU-Kommission. In der Anfangsphase der 12-Uhr-Regel hatte es in Deutschland einen besonders starken Anstieg bei Superbenzin gegeben. Inzwischen liegt Deutschland wieder relativ im Mittelfeld, wenn man Länder mit besonderen aktuellen Gegenmaßnahmen ausnimmt. (Lesen Sie auch: Auto: Spritpreise sinken – besonders bei Diesel)
Nutzen Sie Preisvergleichsportale im Internet oder Apps, um die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe zu finden. Die Preise können je nach Tageszeit und Standort variieren.
Wer profitiert vom Tankrabatt?
Der geplante Tankrabatt in Form einer vorübergehenden Steuersenkung von rund 17 Cent pro Liter wird nach Berechnungen der RWTH Aachen vor allem einkommensstarken Haushalten zugutekommen. Hintergrund ist, dass einkommensstarke Haushalte im Schnitt deutlich mehr Sprit verbrauchen. Wie Stern berichtet, sparen die einkommensschwächsten zehn Prozent durch den Tankrabatt insgesamt im Schnitt nur 6,48 Euro, weil sie weniger fahren und seltener ein eigenes Auto haben. Die einkommensstärksten zehn Prozent der Haushalte profitieren deutlich stärker.
Den Berechnungen zufolge würden die einkommensstärksten zehn Prozent der Haushalte im Schnitt 21,64 Euro durch den Tankrabatt sparen.
Wie hoch sind die aktuellen Preisunterschiede?
Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Mittwochs verbilligte sich Diesel um 4,9 Cent auf 2,237 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Der Preis für Super E10 gab um 1,8 Cent auf 2,089 Euro nach. Im Vergleich zum Allzeithoch am Dienstag nach Ostern hat sich Diesel damit bereits um 21 Cent pro Liter verbilligt. Bei E10 ging es seit dem Jahreshoch am Ostermontag um gut 10 Cent nach unten. Beide Kraftstoffsorten sind aber noch immer sehr viel teurer als vor Kriegsbeginn. Bei Diesel sind es 49 Cent, bei E10 31 Cent pro Liter. (Lesen Sie auch: Auto: Spritpreise sinken – besonders bei Diesel)
Die aktuellen Spritpreise sind weiterhin höher als vor dem Ukraine-Krieg. Informieren Sie sich über Möglichkeiten, Ihren Kraftstoffverbrauch zu senken, z.B. durch eine angepasste Fahrweise oder die Wahl eines sparsameren Fahrzeugs. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des ADAC.
Warum schwanken die Spritpreise so stark?
Die Spritpreise werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter der Ölpreis, der Dollarkurs, Steuern und die Margen der Ölkonzerne. Auch regionale Unterschiede und die Wettbewerbssituation an den Tankstellen spielen eine Rolle. Kurzfristige Schwankungen sind daher üblich. (Lesen Sie auch: Auto: Spritpreise sinken – besonders bei Diesel)
Welchen Einfluss hat der Ukraine-Krieg auf die Spritpreise?
Der Ukraine-Krieg hat zu einer Verknappung des Angebots an Rohöl und Erdgas geführt, was sich in höheren Preisen an den Tankstellen bemerkbar macht. Zudem haben Sanktionen gegen Russland und die Unsicherheit an den Energiemärkten die Preise zusätzlich in die Höhe getrieben.
Wie kann ich beim Tanken Geld sparen?
Vergleichen Sie die Preise verschiedener Tankstellen, tanken Sie möglichst außerhalb der Stoßzeiten und nutzen Sie Rabattaktionen. Eine vorausschauende Fahrweise und regelmäßige Wartung Ihres Fahrzeugs können ebenfalls den Kraftstoffverbrauch senken und somit Kosten sparen.
Sind alternative Antriebe eine Möglichkeit, um langfristig Spritkosten zu sparen?
Elektroautos, Hybridfahrzeuge und Fahrzeuge mit Gasantrieb können langfristig eine Möglichkeit sein, Spritkosten zu sparen. Allerdings sind die Anschaffungskosten oft höher. Informieren Sie sich über die verschiedenen Antriebsarten und deren Vor- und Nachteile, um die für Sie passende Wahl zu treffen. Die Bundesregierung bietet Informationen und Förderprogramme zum Thema Elektromobilität.
Ein konkreter Tipp für Autofahrer: Achten Sie auf Ihren Reifendruck. Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Kraftstoffverbrauch. (Lesen Sie auch: Spritpreise Aktuell Sinken! Iran-Krieg sorgt für Entlastung?)




