Eine Weltraumoper, die lange vor George Lucas‘ Sternenkrieg Premiere feierte und in den Archiven verschwand? Tatsächlich gab es 1977, im selben Jahr, in dem Star Wars die Kinos eroberte, einen Film namens „Kampf um die 5. Galaxis“, der frappierende Ähnlichkeiten aufwies. War er eine dreiste star wars kopie? Das mag zu weit gehen, aber die Parallelen sind unverkennbar.

+
- „Kampf um die 5. Galaxis“: Mehr als nur ein billiger Abklatsch?
- Was unterscheidet „Kampf um die 5. Galaxis“ von „Star Wars“?
- Wie wurde „Kampf um die 5. Galaxis“ aufgenommen?
- Warum ist „Kampf um die 5. Galaxis“ sehenswert?
- Kampf um die 5. Galaxis privat: Was ist aktuell über den Film bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
| Steckbrief: Kampf um die 5. Galaxis | |
|---|---|
| Originaltitel | Starcrash |
| Erscheinungsjahr | 1977 |
| Regie | Luigi Cozzi (als Lewis Coates) |
| Genre | Science-Fiction, Weltraumoper |
| Bekannt durch | Ähnlichkeiten zu Star Wars |
| Hauptdarsteller | Marjoe Gortner, Caroline Munro, Christopher Plummer |
| Produktionsland | Italien |
| Drehorte | Cinecittà Studios, Rom |
| Budget | ca. 4 Millionen US-Dollar |
| Einspielergebnis | ca. 8 Millionen US-Dollar |
„Kampf um die 5. Galaxis“: Mehr als nur ein billiger Abklatsch?
Die Geschichte von „Kampf um die 5. Galaxis“, im Original „Starcrash“ genannt, ist schnell erzählt: Stella Star und ihr Partner Akton, zwei Weltraum-Schmuggler, werden in ein intergalaktisches Abenteuer verwickelt, um den bösen Grafen Zarth Arn zu stoppen, der die Galaxis mit einer Superwaffe bedroht. Klingt bekannt? Laut Moviepilot.de sind die Parallelen zu Star Wars unübersehbar.
Doch „Kampf um die 5. Galaxis“ ist mehr als nur eine billige Kopie. Der Film, inszeniert vom italienischen Regisseur Luigi Cozzi, der sich unter dem Pseudonym Lewis Coates versteckte, ist ein trashiger, aber durchaus unterhaltsamer Trip durch absurde Kulissen und Special Effects, die eher an ein billiges Raumschiff-Modell als an den Todesstern erinnern. Die Dialoge sind hölzern, die schauspielerischen Leistungen bewegen sich zwischen unfreiwilliger Komik und hemmungsloser Überzeichnung. Dennoch hat der Film seinen ganz eigenen Charme entwickelt.
Kurzprofil
- Italienische Weltraumoper von 1977
- Wollte vom Erfolg von „Star Wars“ profitieren
- Trashige Special Effects und überdrehte Charaktere
- Mit Caroline Munro und Christopher Plummer
- Gilt heute als Kultfilm
Was unterscheidet „Kampf um die 5. Galaxis“ von „Star Wars“?
Während Star Wars auf eine stringente Handlung, innovative Special Effects und eine epische Erzählweise setzte, ging „Kampf um die 5. Galaxis“ einen anderen Weg. Der Film ist bunt, schrill und campy. Die Kostüme sind schrill, die Kulissen wirken wie aus Pappe und die Laserwaffen feuern Regenbogenfarben ab. Christopher Plummer gibt einen herrlich übertriebenen Imperator, während Caroline Munro als Stella Star in knappen Outfits durchs All hüpft. (Lesen Sie auch: The Housemaid Film: Gefährliches Spiel aus Lügen…)
Ein weiterer Unterschied liegt im Budget. George Lucas hatte ein Vielfaches an Geld zur Verfügung, um seine Vision umzusetzen. Cozzi musste mit einem Bruchteil davon auskommen, was dem Film seinen Low-Budget-Charme verleiht. Die fehlenden finanziellen Mittel kompensierte er mit Kreativität und einer gehörigen Portion Wahnsinn.
Wie wurde „Kampf um die 5. Galaxis“ aufgenommen?
Kritiker zerrissen „Kampf um die 5. Galaxis“ bei seinem Erscheinen. Der Film wurde als billiger Abklatsch von Star Wars verspottet und für seine schlechten Special Effects, hölzernen Dialoge und übertriebenen Schauspielleistungen kritisiert. Das Publikum blieb grösstenteils fern. Trotzdem spielte der Film das Doppelte seines Budgets ein.
Im Laufe der Jahre hat sich die Wahrnehmung des Films jedoch gewandelt. „Kampf um die 5. Galaxis“ gilt heute als Kultfilm, der vor allem für seinen Trash-Faktor und seine unfreiwillige Komik geschätzt wird. Fans feiern den Film für seine Absurdität und seinen unkonventionellen Charme.
Warum ist „Kampf um die 5. Galaxis“ sehenswert?
„Kampf um die 5. Galaxis“ ist sicherlich kein Meisterwerk der Filmgeschichte. Aber der Film ist ein unterhaltsamer Trip für alle, die sich für trashige Science-Fiction-Filme begeistern können. Wer über die schlechten Special Effects und die hölzernen Dialoge hinwegsehen kann, wird mit einem unvergesslichen Filmerlebnis belohnt. Der Film ist ein Beweis dafür, dass man auch mit wenig Geld und viel Fantasie etwas Besonderes schaffen kann. Er ist ein Kuriosum, das auf seine Art einzigartig ist. (Lesen Sie auch: Blue Moon Film: Beginnt Hier eine neue…)
Kampf um die 5. Galaxis privat: Was ist aktuell über den Film bekannt?
Obwohl „Kampf um die 5. Galaxis“ kein Kassenschlager war, hat er im Laufe der Jahre eine treue Fangemeinde gewonnen. Der Film wird regelmäßig auf Filmfestivals gezeigt und ist auf DVD und Blu-ray erhältlich. Caroline Munro, die Darstellerin der Stella Star, ist bis heute eine gern gesehener Gast auf Science-Fiction-Conventions.
Luigi Cozzi, der Regisseur des Films, hat sich immer wieder zu den Ähnlichkeiten zwischen „Kampf um die 5. Galaxis“ und Star Wars geäußert. Er betont, dass er von George Lucas‘ Film inspiriert wurde, aber dass er auch versucht hat, etwas Eigenes zu schaffen. Ob ihm das gelungen ist, muss jeder Zuschauer selbst entscheiden.
Ein Remake oder eine Fortsetzung von „Kampf um die 5. Galaxis“ ist derzeit nicht geplant. Aber wer weiß, vielleicht entdeckt eines Tages ein neuer Regisseur den Charme des Films und erweckt ihn zu neuem Leben. Bis dahin bleibt „Kampf um die 5. Galaxis“ ein trashiges Juwel der Science-Fiction-Geschichte.
Weitere Informationen zum Film finden sich auf IMDb.
Häufig gestellte Fragen
Ist „Kampf um die 5. Galaxis“ eine offizielle star wars kopie?
Nein, „Kampf um die 5. Galaxis“ ist keine offizielle Kopie, aber die Ähnlichkeiten sind unverkennbar. Der Film wurde im selben Jahr wie Star Wars veröffentlicht und weist einige Parallelen in Bezug auf Handlung und Charaktere auf.
Wer sind die Hauptdarsteller in „Kampf um die 5. Galaxis“?
Die Hauptdarsteller sind Marjoe Gortner, Caroline Munro und Christopher Plummer. Plummer spielt den Imperator, während Munro die Rolle der Stella Star übernimmt.
Wie wurde „Kampf um die 5. Galaxis“ von Kritikern aufgenommen?
Bei seinem Erscheinen wurde der Film von Kritikern verrissen und als billiger Abklatsch von Star Wars bezeichnet. Im Laufe der Jahre hat sich die Wahrnehmung jedoch gewandelt, und der Film gilt heute als Kultfilm. (Lesen Sie auch: Netflix Comeback Serie: Thriller-Hit feiert überraschende Rückkehr)
Wo kann man „Kampf um die 5. Galaxis“ sehen?
Der Film ist auf DVD und Blu-ray erhältlich und wird gelegentlich auf Filmfestivals gezeigt. Einige Streaming-Dienste bieten ihn ebenfalls an.
Hat „Kampf um die 5. Galaxis“ einen besonderen Kultstatus?
Ja, der Film hat im Laufe der Jahre einen gewissen Kultstatus erlangt, insbesondere wegen seines trashigen Charms und seiner unfreiwilligen Komik. Fans schätzen ihn für seine Absurdität und seinen unkonventionellen Stil.

















