Der Psychothriller „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ von Paul Feig startete am 15. Januar 2026 in den deutschen Kinos. Sydney Sweeney spielt eine Frau, die nach der Haft als Haushälterin neu anfangen will. Der Film wurde zum Überraschungserfolg und überschritt in Deutschland nach zwei Wochen eine Million Besucher.
Überblick
- Kinostart in Deutschland: 15. Januar 2026, Verleih LEONINE Studios
- Regie: Paul Feig, Drehbuch: Rebecca Sonnenshine nach dem Roman von Freida McFadden
- Hauptrollen: Sydney Sweeney als Millie, Amanda Seyfried als Nina, Brandon Sklenar als Andrew Winchester
- Erfolgreichster Kinostart in Deutschland für Paul Feig und für Sydney Sweeney
- Laufzeit 131 Minuten, FSK ab 16, Budget rund 35 Millionen US-Dollar
Worum es in „The Housemaid“ geht
Millie Calloway ist 27 und kommt wegen Totschlags auf Bewährung aus dem Gefängnis. Sie lebt im Auto und braucht dringend eine Perspektive. Die findet sie als Haushälterin bei Nina und Andrew Winchester auf Long Island, samt Unterkunft und Verpflegung.
Hinter der Fassade aus Luxus stimmt etwas nicht. Nina verhält sich unberechenbar, das Verhältnis im Haus verschiebt sich, und es beginnt ein Spiel um Geheimnisse und Macht. Millies eigene Vergangenheit erweist sich dabei als das kleinere Problem.
Die Vorlage stammt von Freida McFadden und wurde vor allem über BookTok bekannt. Auf Deutsch erschien der Roman 2022 unter dem Titel „Wenn sie wüsste“.
Die Fakten zum Film auf einen Blick
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Deutscher Titel | The Housemaid – Wenn sie wüsste |
| Originaltitel | The Housemaid |
| Regie | Paul Feig |
| Drehbuch | Rebecca Sonnenshine |
| Vorlage | Roman „The Housemaid“ von Freida McFadden, deutsch „Wenn sie wüsste“ |
| Besetzung | Sydney Sweeney, Amanda Seyfried, Brandon Sklenar, Michele Morrone, Elizabeth Perkins |
| Musik | Theodore Shapiro |
| Land und Jahr | USA, 2025 |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| FSK | ab 16 Jahren |
| Budget | rund 35 Millionen US-Dollar |
| Verleih Deutschland | LEONINE Studios |
| Kinostart Deutschland | 15. Januar 2026 |
Wie erfolgreich der Film war
Schon vor dem deutschen Start hatte der Film weltweit fast 200 Millionen US-Dollar eingespielt, bei einem Budget von rund 35 Millionen. In Deutschland überschritt er zwei Wochen nach dem Start die Marke von einer Million Besuchern.
Für Paul Feig ist es der erfolgreichste Kinostart seiner Laufbahn in Deutschland, für Sydney Sweeney ebenfalls. Inzwischen ist eine Fortsetzung in Arbeit: „The Housemaid’s Secret – Sie kann dich hören“ soll 2027 folgen, die Dreharbeiten waren für 2026 angesetzt.
Wie die Kritik reagierte
Die Bewertungen fielen deutlich zurückhaltender aus als die Zahlen. Alexandra Seitz vergab bei epd Film drei von fünf Sternen und beschrieb das Spiel von Seyfried und Sweeney als überzeichnet. Sie ordnete den Film als Guilty Pleasure ein, das mit seinem Zuviel auf allen Ebenen gut in die Jahreszeit passe.
Häufigster Einwand ist ein zäher Mittelteil, in dem der Hochglanz-Thriller in die Nähe der Parodie gerät. Gelobt wird dagegen die Eskalation zum Schluss.
Der Erfolg erklärt sich weniger über den Film als über seine Herkunft. Die Vorlage ist ein BookTok-Phänomen und brachte ein Publikum mit, das die Wendungen bereits kannte und trotzdem ins Kino ging. Dazu kommt eine Besetzung, die auf jungen Streaming-Bekanntheitsgrad setzt statt auf klassische Kinostars. Paul Feig hat dieses Rezept schon mit „Nur ein kleiner Gefallen“ erprobt. Dass Kritik und Publikum hier so weit auseinanderliegen, ist für diese Art von Film eher die Regel als die Ausnahme.
Der Film lief ab dem 15. Januar 2026 im Kino und war Ende August 2026 auch zum Streamen angekündigt. Prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit am besten direkt bei den Anbietern oder beim Verleih LEONINE Studios. Die Freigabe gilt ab 16 Jahren.
Häufige Fragen zu „The Housemaid“
Wann kam „The Housemaid“ ins Kino?
Basiert der Film auf einem Buch?
Wer spielt die Hauptrollen?
Wie lang ist der Film?
Kommt eine Fortsetzung?
Fazit und Ausblick
Ein Thriller, der von seiner Vorlage und seiner Besetzung getragen wird und dessen Zahlen die Kritik weit hinter sich lassen. Mit der angekündigten Fortsetzung wird daraus eine Reihe, und der Erfolg des ersten Teils setzt die Messlatte.
– Redaktion mindelmedia-news.de
Quellen und Transparenz: Filmdaten, Kinostart und Besetzung nach FILMSTARTS und der deutschsprachigen Wikipedia. Angaben zu Besucherzahlen nach kinoundco.de, Angaben zu Budget und Einspiel nach mucke-und-mehr.de. Kritikzitat nach der Zusammenfassung der Wikipedia, die Alexandra Seitz bei epd Film zitiert. Stand: 11. September 2026. Dieser Beitrag ersetzt eine ältere Fassung vom 13. März 2026.



