In der schnelllebigen Welt der Druckertechnologie ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Die Stiftung Warentest hat im Januar 2026 wieder acht Drucker auf Herz und Nieren geprüft und bewertet. Die Tester haben dabei nicht nur die Druckqualität unter die Lupe genommen, sondern auch Faktoren wie Verbrauchskosten, Umweltfreundlichkeit und Benutzerfreundlichkeit in ihre Bewertung einfließen lassen.
Besonders überraschend in diesem Jahr: Die bisher dominierenden Laser-Modelle mussten erstmals den Spitzenplatz an einen umweltfreundlichen Tintenstrahldrucker abgeben. Gleichzeitig zeigt der Test, dass höhere Anschaffungskosten nicht zwangsläufig mit besserer Qualität einhergehen. Wir stellen Ihnen die acht Testsieger vor und zeigen, welches Gerät für welche Anforderungen am besten geeignet ist – vom Gelegenheitsdrucker bis zur professionellen Bürolösung.
⚡ Testsieger 2026: Zum ersten Mal führt ein Tintenstrahldrucker mit Nachfülltechnologie die Bestenliste an
📊 Bewertungskriterien: Druckqualität, Folgekosten und Umweltfreundlichkeit waren die entscheidenden Faktoren
💰 Preisspanne: Die getesteten Drucker bewegen sich zwischen 129 € und 499 € (Stand: Januar 2026)
Stiftung Warentest Drucker 2023: Die besten Modelle im Vergleich
In ihrem umfassenden Druckertest von 2023 hat die Stiftung Warentest insgesamt 18 aktuelle Modelle verschiedener Preisklassen auf Herz und Nieren geprüft und bewertet, wobei besonders die Druckqualität, Wirtschaftlichkeit und Benutzerfreundlichkeit im Fokus standen. Unter den Testsiegern konnte sich vor allem der HP OfficeJet Pro 9022e als Allrounder durchsetzen, der mit hervorragender Druckqualität und niedrigen Folgekosten überzeugte – ein Modell, das selbst heute, Anfang 2026, noch zu den empfehlenswerten Geräten zählt. Der Epson EcoTank ET-2850 erhielt besondere Anerkennung für sein innovatives Tankkonzept, das die Druckkosten pro Seite auf ein Minimum reduziert und somit eine wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen Tintenstrahldruckern darstellt. Bemerkenswert ist zudem, dass bei allen getesteten Laserdruckern die Brother-Modelle besonders gut abschnitten und für Vieldrucker mit hohem Textaufkommen nach wie vor die erste Wahl sein sollten.
Wie bewertet die Stiftung Warentest aktuelle Drucker-Modelle?
Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom Februar 2026 insgesamt 15 Drucker-Modelle verschiedener Hersteller unter die Lupe genommen. Bei der Bewertung legte das Prüfinstitut besonderen Wert auf Druckqualität, Tinten- bzw. Tonerverbrauch, Betriebskosten und Umwelteigenschaften der Geräte. Überraschend gut schnitten dabei vor allem die neueren Eco-Tank-Modelle ab, die mit nachfüllbaren Tintentanks statt klassischer Patronen arbeiten und dadurch langfristig deutlich wirtschaftlicher sind. Das Testurteil „sehr gut“ erhielten allerdings nur zwei Modelle, während der Großteil der Drucker mit „gut“ oder „befriedigend“ bewertet wurde. Die Tester kritisierten bei vielen Geräten nach wie vor den hohen Stromverbrauch im Stand-by-Modus und die teils komplizierten Installationsprozesse.
Testsieger Februar 2026: Eco-Tank-Modelle mit nachfüllbaren Tintentanks
Bewertungskriterien: Druckqualität, Verbrauch, Betriebskosten, Umwelteigenschaften
Schwachpunkte vieler Drucker: Hoher Stromverbrauch im Stand-by, komplizierte Installation
Tintenstrahl vs. Laser: Was empfiehlt die Stiftung Warentest bei Druckern?

Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Druckertest die Vor- und Nachteile beider Technologien detailliert untersucht. Bei geringen Druckvolumen empfehlen die Tester Tintenstrahldrucker, da diese niedrigere Anschaffungskosten haben und für gelegentliche Nutzer wirtschaftlicher sind. Für Vieldrucker und Büroumgebungen spricht die Stiftung hingegen eine klare Empfehlung für Laserdrucker aus, die durch höhere Druckgeschwindigkeit und niedrigere Folgekosten überzeugen – ähnlich wie bei anderen technischen Geräten lohnt sich hier ein Blick auf Schutzprogramme für die angeschlossenen Computer. Besonders hervorgehoben wird von den Testern, dass moderne Tintenstrahldrucker mittlerweile bei der Fotoqualität deutliche Vorteile gegenüber Laserdruckern bieten, während letztere bei der Textschärfe nach wie vor die Nase vorn haben.
Die Testkriterien der Stiftung Warentest für Drucker verstehen
Die Stiftung Warentest bewertet Drucker anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs, der alle relevanten Aspekte der Geräteleistung abdeckt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Druckqualität, die Geschwindigkeit sowie der Tinten- oder Tonerverbrauch, die zusammen 60 Prozent der Gesamtwertung ausmachen. Ergänzend fließen Faktoren wie Bedienkomfort, Vielseitigkeit, Stromverbrauch und Umwelteigenschaften in die Bewertung ein, wodurch ein ganzheitliches Bild der Druckerleistung entsteht. Die Testergebnisse werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert, um dem technologischen Fortschritt und neuen Marktentwicklungen gerecht zu werden.
- Druckqualität, Geschwindigkeit und Verbrauch machen 60% der Bewertung aus.
- Bedienkomfort und Vielseitigkeit sind wichtige Ergänzungskriterien.
- Umweltaspekte wie Stromverbrauch gewinnen zunehmend an Bedeutung.
- Regelmäßige Aktualisierung der Tests gewährleistet aktuelle Bewertungsmaßstäbe.
Kosten pro Seite: Was die Stiftung Warentest über Druckerpatronen verrät
Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Untersuchung die tatsächlichen Druckkosten pro Seite bei verschiedenen Druckermodellen analysiert und dabei erhebliche Unterschiede festgestellt. Bei Tintenstrahldruckern können die Kosten pro Schwarzweiß-Seite zwischen 1,2 und 9,3 Cent schwanken, während Farbdrucke mit 3,5 bis 23,8 Cent zu Buche schlagen – ein wichtiges Kriterium für die Gesamtbewertung der Geräte. Besonders interessant: Die Tester fanden heraus, dass Drucker mit Nachfülltanks statt klassischer Patronen auf lange Sicht deutlich kostengünstiger sind, auch wenn die Anschaffungskosten höher ausfallen. Auffällig war zudem, dass die günstigsten Originalpatronen nicht immer die wirtschaftlichste Wahl darstellen, da sie oft weniger Seiten drucken als teurere Alternativen mit höherer Kapazität. Verbraucher sollten laut Stiftung Warentest daher nicht nur den Anschaffungspreis des Druckers, sondern vor allem die langfristigen Folgekosten durch Tintenpatronen in ihre Kaufentscheidung einbeziehen.
Druckkosten pro Seite variieren stark: Schwarzweiß zwischen 1,2 und 9,3 Cent, Farbe zwischen 3,5 und 23,8 Cent.
Drucker mit Nachfülltanksystem sind langfristig bis zu 70% günstiger als Modelle mit klassischen Patronen.
XL-Patronen mit höherer Kapazität bieten meist ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Standardpatronen.
Umweltaspekte bei Druckern laut Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest legt bei ihrer Druckerprüfung besonderen Wert auf umweltrelevante Faktoren wie Stromverbrauch im Standby-Modus und die tatsächlichen Kosten pro Druckseite. Besonders positiv bewertet wurden in den aktuellen Tests Geräte, die durch sparsamen Tintenverbrauch und energieeffiziente Betriebsmodi langfristig Ressourcen schonen, während Modelle mit verschwenderischem Verbrauch entsprechend Punktabzug erhielten. Die Tester achten zunehmend auch auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Reparaturmöglichkeiten, da langlebige Geräte letztlich nachhaltiger sind als günstige Wegwerfprodukte, die nach kurzer Zeit ausgetauscht werden müssen.
Multifunktionsdrucker im Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe insgesamt 15 Multifunktionsdrucker verschiedener Hersteller auf Herz und Nieren geprüft. Dabei wurden neben der Druckqualität auch Scanfunktion, Bedienkomfort und Stromverbrauch unter realistischen Alltagsbedingungen bewertet. Besonders überzeugend schnitten die Modelle von Epson und HP ab, die mit niedrigen Folgekosten und zuverlässiger Funktionalität punkten konnten. Überraschend war jedoch, dass selbst günstigere Geräte in einigen Testkategorien mit den Premium-Modellen mithalten konnten.
- Stiftung Warentest prüfte 15 aktuelle Multifunktionsdrucker verschiedener Preisklassen.
- Epson und HP-Modelle erreichten die besten Gesamtbewertungen im Test.
- Neben Druckqualität wurden auch Scanfunktion und Stromverbrauch bewertet.
- Einige günstige Geräte erzielten in Teilbereichen überraschend gute Ergebnisse.
Alternative Bewertungsportale zu Stiftung Warentest für Druckerkäufe
Neben der renommierten Stiftung Warentest existieren zahlreiche alternative Portale, die umfassende Drucker-Bewertungen anbieten. Besonders Chip.de und Computer Bild führen regelmäßig detaillierte Tests durch, die oft auch aktuelle Druckermodelle berücksichtigen, welche bei Stiftung Warentest noch nicht getestet wurden. Die Fachplattform Druckerchannel.de bietet zudem spezialisierte Bewertungen mit technisch tiefgehenden Analysen und einer großen Community für Nutzererfahrungen. Für internationale Perspektiven können auch englischsprachige Portale wie CNET oder TechRadar wertvolle Ergänzungen zu den Stiftung Warentest Ergebnissen liefern.
Häufige Fragen zu Stiftung Warentest Drucker
Wie bewertet Stiftung Warentest Drucker und welche Kriterien sind entscheidend?
Stiftung Warentest prüft Druckgeräte anhand mehrerer objektiver Kriterien. Im Fokus stehen die Druckqualität, Druckkosten pro Seite, Geschwindigkeit sowie der Energieverbrauch. Auch die Handhabung des Geräts, die Software-Ergonomie und Umwelteigenschaften fließen in die Bewertung ein. Die Testexperten messen zudem die tatsächlichen Tinten- oder Tonerkosten im Langzeitbetrieb und prüfen die Haltbarkeit der Ausdrucke. Bei Multifunktionsgeräten werden zusätzlich Scan- und Kopierfunktionen bewertet. Die Testergebnisse erscheinen regelmäßig im Testmagazin und bieten Verbrauchern eine unabhängige Entscheidungshilfe beim Druckerkauf.
Welche Drucker-Typen schneiden bei Stiftung Warentest generell besser ab?
In den Testberichten der Stiftung Warentest zeigen sich wiederkehrende Muster: Laserdrucker überzeugen häufig durch niedrigere Betriebskosten bei hohem Druckvolumen und längere Standzeiten. Tintenstrahldrucker punkten dagegen bei Fotodrucken und geringerem Anschaffungspreis. Bei Multifunktionsgeräten liegen die All-in-One-Systeme mit Scan- und Kopierfunktion oft vorn. Bemerkenswert ist, dass nicht zwingend die teuersten Modelle die Bestbewertungen erhalten. Auch günstigere Drucker erreichen manchmal Spitzenplätze. Die Prüforganisation bewertet besonders positiv, wenn ein Drucksystem gute Druckergebnisse mit wirtschaftlichem Verbrauchsmaterialeinsatz kombiniert. Für Vieldrucker empfehlen die Tester häufiger Modelle mit Tintentanks statt klassischer Patronen.
Wie aktuell sind die Druckertests der Stiftung Warentest und wo finde ich die neuesten Ergebnisse?
Die Prüforganisation aktualisiert ihre Druckervergleiche etwa einmal jährlich, typischerweise im Frühjahr oder Herbst. Die aktuellsten Testergebnisse werden zunächst im gedruckten Magazin „test“ veröffentlicht und kurz darauf auch auf der offiziellen Webseite test.de im Bereich „Computer und Telefon“. Für detaillierte Testberichte ist ein kostenpflichtiges Online-Abonnement erforderlich. Alternativ kann der Einzelartikel gegen Gebühr erworben werden. In öffentlichen Bibliotheken liegen häufig physische Ausgaben des Magazins zur kostenlosen Einsicht bereit. Zusätzlich veröffentlicht die Verbraucherorganisation gelegentlich Zusammenfassungen der Druckerbeurteilungen in Sonderheften oder als Teil umfassenderer Technikvergleiche.
Was sagt Stiftung Warentest zu den tatsächlichen Druckkosten verschiedener Druckermodelle?
Die Verbraucherorganisation hat in ihren Analysen festgestellt, dass die tatsächlichen Betriebskosten oft deutlich von den Herstellerangaben abweichen. Besonders bei günstigen Tintenstrahlgeräten können die Folgekosten durch teure Originalpatronen den Anschaffungspreis schnell übersteigen. In den Prüfverfahren werden standardisierte Druckaufträge für Text und Fotos durchgeführt, um die realen Seitenpreise zu ermitteln. Dabei zeigt sich: Drucksysteme mit Tintentanks oder nachfüllbaren Behältern wirtschaften am sparsamsten im Langzeitbetrieb. Bei Laserdruckern punkten Modelle mit separaten Komponenten für Trommel und Toner. Die Prüfer warnen vor dem „Lockangebot-Prinzip“ – günstige Geräte mit überteuerten Verbrauchsmaterialien. Eine Gesamtkostenbetrachtung über die erwartete Nutzungsdauer empfehlen die Testexperten daher dringend.
Welche Empfehlungen gibt Stiftung Warentest für umweltbewussten Druck?
In ihren Druckeranalysen legt die Prüforganisation zunehmend Wert auf Umweltaspekte. Sie empfiehlt Geräte mit Energiesparmodus, duplexfähige Modelle für beidseitigen Druck und Systeme mit getrennten Farbtanks, um Materialverschwendung zu reduzieren. Die Testexperten bewerten positiv, wenn Hersteller Recyclingprogramme für Verbrauchsmaterialien anbieten und auf schadstoffarme Komponenten achten. Bei der Stromeffizienz schneiden Tintenstrahldrucker meist besser ab als Lasergeräte, die beim Aufheizen viel Energie benötigen. In neueren Tests fließt auch die Reparierbarkeit der Drucker in die Bewertung ein – Geräte mit leicht austauschbaren Komponenten erhalten bessere Umweltnoten. Für die Büroumgebung rät die Stiftung zu zentralen Netzwerkdruckern statt vieler Einzelgeräte, um Ressourcen zu schonen.
Wie unterscheiden sich Testsieger-Drucker für Privatanwender von Empfehlungen für kleine Büros?
Die Verbraucherorganisation differenziert in ihren Bewertungen klar zwischen Heimanwendern und gewerblichen Nutzern. Für Privatnutzer empfehlen die Tester häufig kompakte Multifunktionsgeräte mit gutem Fotodruck und moderaten Anschaffungskosten, wobei die Druckgeschwindigkeit weniger entscheidend ist. Im Heimbereich erhalten Geräte mit einfacher Einrichtung und zuverlässiger WLAN-Anbindung bessere Noten. Für Büroumgebungen stehen dagegen Robustheit, höhere Druckvolumina und niedrige Betriebskosten im Vordergrund. Die Testexperten bevorzugen hier oft Laserdrucker mit großen Papierzuführungen und separaten Verbrauchsmaterialien. Bei gewerblichen Drucksystemen werden zudem erweiterte Netzwerkfunktionen, Sicherheitsfeatures und Kompatibilität mit Dokumentenmanagementsystemen positiver bewertet als bei reinen Heimdruckern.











