Die steigenden Kosten für Energie und Lebensmittel machen den Schaustellern zu schaffen. „Wir sehen noch keinen generellen Preisschub, aber eine wachsende Zahl von Betrieben wird gezwungen sein, ihre Preise dieser Entwicklung anzupassen“, so Frank Hakelberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Schaustellerbundes (DSB). Das bedeutet für Volksfest-Besucher wohl höhere volksfest preise.

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| Event | Auswirkungen steigender Kosten auf Volksfeste |
| Ergebnis | Preiserhöhungen erwartet |
| Datum | laufend |
| Ort | Deutschland |
| Schlüsselmomente | Erhöhte Energie- und Lebensmittelpreise |
Volksfest-Besucher müssen tiefer in die Tasche greifen
Die Inflation macht auch vor den Volksfesten nicht halt. Wie Stern berichtet, rechnet der Deutsche Schaustellerbund (DSB) mit steigenden Preisen auf Jahrmärkten. Grund dafür sind die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten, die die Schaustellerbetriebe belasten. (Lesen Sie auch: öpnv Nachfrage steigt: Können Busse und Bahnen…)
Warum steigen die Preise auf den Volksfesten?
Schausteller sind besonders von den steigenden Energiekosten betroffen, da sie ihre Fahrgeschäfte, Buden und Wohnwagen bis zu 25 Mal im Jahr von einem Ort zum anderen transportieren müssen. Die höheren Transportkosten schlagen sich dann in den volksfest preise nieder. Auch die gestiegenen Lebensmittelpreise tragen ihren Teil dazu bei, dass die Preise für Speisen und Getränke auf den Volksfesten steigen.
Auf einen Blick
- Steigende Energie- und Lebensmittelkosten belasten Schausteller.
- Deutscher Schaustellerbund (DSB) rechnet mit Preiserhöhungen.
- Spielräume für Preiserhöhungen sind begrenzt.
- Appell an die Politik zur Entlastung der Schausteller.
Die Politik ist gefragt
Peer Hamberger, Vorsitzender des Schaustellerverbands Mecklenburg-Vorpommern, forderte die Politik auf, die Schausteller zu entlasten, um Preiserhöhungen auf den Volksfesten zu vermeiden. Denkbar wären beispielsweise Entlastungen bei den Energiekosten oder eine Senkung der Mehrwertsteuer für Schaustellerbetriebe. (Lesen Sie auch: Spritpreise Entlastung: ÖPNV am Limit – Was…)
Im März führte der Krieg in der Ukraine zu einem Anstieg der Inflation. Die Inflationsrate lag in diesem Monat vorläufig bei 2,7 Prozent nach 1,9 Prozent im Februar, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es handelte sich um den höchsten Wert seit Januar 2024, als die Inflationsrate 2,9 Prozent betrug.
Was bedeutet das für die Zukunft der Volksfeste?
Trotz der steigenden volksfest preise ist es wichtig, dass die Volksfeste für alle Menschen attraktiv und erschwinglich bleiben. Die Schausteller fühlen sich diesem Ziel verpflichtet und versuchen, die Preise so moderat wie möglich zu gestalten. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik die Schausteller unterstützt, damit die Volksfeste auch in Zukunft ein Erlebnis für die ganze Familie bleiben. (Lesen Sie auch: Luxusimmobilien Kaufen: Einblick in die Welt der…)
Das Statistische Bundesamt bietet weitere Informationen zur Inflationsrate.
Die nächste Saison der Volksfeste wird zeigen, inwieweit die Preiserhöhungen tatsächlich umgesetzt werden müssen und wie die Besucher darauf reagieren werden.





