Der verzweifelte Versuch, einen gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel zu retten, nimmt eine dramatische Wendung: Ein angebrachter Tracker, der zur Ortung des Tieres dienen sollte, versagt unter Wasser seinen Dienst. „Ein Rückschlag im Wettlauf gegen die Zeit“, so kommentieren Tierschützer die Situation. Nun laufen die Vorbereitungen für einen Transport des Wals auf Hochtouren.

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Was bedeutet die missglückte Ortung für die Rettungsaktion?
Der Ausfall des Trackers ist ein herber Schlag für die Helfer. Die Ortung des Wals ist essenziell, um seine Bewegungen zu verfolgen und ihn sicher in tiefere Gewässer zu geleiten. Ohne funktionierende Peilsender gestaltet sich die Navigation erheblich schwieriger, was die gesamte Rettungsaktion gefährden könnte. Die Verantwortlichen müssen nun alternative Methoden in Betracht ziehen, um den Wal nicht aus den Augen zu verlieren.
Der wal gestrandet poel: Eine Chronologie des Unglücks
Seit Anfang März irrte das mutmaßlich schwerkranke Tier vor der Ostseeküste umher und strandete dabei wiederholt. Am 31. März fand sich der Buckelwal schließlich in einer Seitenbucht vor Poel bei Wismar wieder, wo er seitdem festsitzt. Um zu verhindern, dass das Tier durch sein eigenes Gewicht erdrückt wird, wurde eine Kuhle geschaffen, in der er nun liegt. Laut Stern soll der Wal nun in einer Art stählernes Aquarium in die Nordsee oder gar bis in den Atlantik geschleppt werden. (Lesen Sie auch: Wal Ostsee Gestrandet: Rettung oder Tod vor…)
Transportvorbereitungen laufen – mit Hindernissen
Die Vorbereitungen für den Transport des Wals sind in vollem Gange. Eine private Initiative hat sich der Aufgabe angenommen, das Tier zu retten und zurück ins offene Meer zu bringen. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus „duldet“ dieses Engagement, wie er selbst sagt, die Verantwortung liege jedoch weiterhin bei der Initiative. Kleintierärztinnen haben das Tier untersucht und halten es für transportfähig. Die Frage ist jedoch, wie der Transport ohne funktionierenden Tracker sicher durchgeführt werden kann.
Buckelwale können bis zu 18 Meter lang und 40 Tonnen schwer werden. Sie sind bekannt für ihre komplexen Gesänge und ihre Wanderungen über tausende von Kilometern.
Wie geht es dem Wal wirklich?
Der Gesundheitszustand des Buckelwals ist weiterhin besorgniserregend. Fachleute hatten das Tier bereits aufgegeben, da es mutmaßlich schwer erkrankt ist. Die wiederholten Strandungen schwächen den Wal zusätzlich und erschweren die Rettungsbemühungen. Ob er die Strapazen des Transports überstehen wird, ist ungewiss. Die beteiligten Tierärztinnen geben sich jedoch optimistisch und sehen eine Chance auf Rettung. (Lesen Sie auch: Poel Wal in Not: Kann die Rettung…)
Die Situation des Wals erinnert an andere tragische Fälle gestrandeter Wale. Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sind die Gründe für Strandungen vielfältig und reichen von Krankheiten über Orientierungslosigkeit bis hin zu Umweltverschmutzung. Die Rettung eines so großen Meeressäugers ist eine logistische Herausforderung und ein Wettlauf gegen die Zeit.
Vorname Nachname privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Da es sich um ein Tier handelt, entfällt dieser Abschnitt.

Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Wal gestrandet?
Die Gründe für die Strandung des Buckelwals sind noch unklar. Es wird vermutet, dass das Tier krank oder orientierungslos ist. Auch Umweltfaktoren könnten eine Rolle spielen. Eine genaue Untersuchung soll Aufschluss geben. (Lesen Sie auch: Wal-Newsblog: Spezialschiff für Transport „im Anmarsch“ –…)
Wie wird versucht, den Wal zu retten?
Der Wal soll in einem stählernen Aquarium in tiefere Gewässer transportiert werden. Eine private Initiative hat sich dieser Aufgabe angenommen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, doch der Ausfall des Trackers stellt eine zusätzliche Herausforderung dar.
