Die Zukunft des gestrandeten Buckelwals in der Ostsee ist besiegelt: Er wird sterben. Trotz mehrfacher Strandungen und eingeleiteter Rettungsversuche ist der Wal zu schwach für einen Transport, wie das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern mitteilte. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen ist gefallen. Wal Strandung Ostsee steht dabei im Mittelpunkt.

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Auf einen Blick
- Der Buckelwal strandete bereits zum vierten Mal an der Ostseeküste.
- Rettungsversuche wurden aufgrund des schlechten Zustands des Tieres eingestellt.
- Der Wal wird rund um die Uhr beobachtet und mit Wasser benetzt.
- Umweltminister Backhaus bezeichnet die Situation als „einzigartige Tragödie“.
Der Gesundheitszustand des Wals ist kritisch
Der gestrandete Buckelwal, der sich vor der Insel Poel befindet, ist in einem gesundheitlich sehr schlechten Zustand. Laut Stern wurden alle Rettungsversuche eingestellt, da der Wal zu schwach für einen Transport ist. Seine Haut würde den Belastungen nicht standhalten.
Warum wurden die Rettungsversuche eingestellt?
Die Rettungsversuche wurden eingestellt, da der Wal zu schwach ist, um transportiert zu werden. Ein Transport mit einem Katamaran wurde geprüft, aber verworfen, da die stark angegriffene Haut des Tieres den Gurten nicht standhalten würde. Der Wal strandete bereits zum vierten Mal an der Ostseeküste. (Lesen Sie auch: Wal Strandung Ostsee: Rettung des Buckelwals Scheiterte)
Welche Rolle spielte der Zustand der Haut bei der Entscheidung?
Der Zustand der Haut war ausschlaggebend. Sie ist so stark angegriffen, dass sie bei einem Transport mit Gurten reißen würde. Dies hätte fatale Folgen für das ohnehin geschwächte Tier.
Die Reaktion des Umweltministeriums
Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern hat die Situation als „einzigartige Tragödie“ bezeichnet. Umweltminister Till Backhaus sagte laut Stern: „Wir haben alles unternommen, um ihm seine Chance zu geben. Das ist eine einzigartige Tragödie. Die hat er sich aber so ausgesucht.“ Seit dem Abbruch der Rettungsversuche wird der Wal rund um die Uhr beobachtet und von der Feuerwehr mit Wasser benetzt.
Buckelwale sind in der Ostsee eher selten anzutreffen. Normalerweise leben sie in den Weltmeeren und kommen nur gelegentlich in die Ostsee. (Lesen Sie auch: Wal Strandung Ostsee: Buckelwal Stirbt trotz Rettung)
Was bedeutet das für Bürger?
Für Bürger bedeutet die Situation vor allem ein trauriges Ereignis. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat betont, dass alle möglichen Maßnahmen ergriffen wurden, um dem Tier zu helfen. Die Bevölkerung kann die Entwicklung aus der Ferne verfolgen und sich über die Berichterstattung informieren.
Wie geht es weiter?
Der Wal wird weiterhin beobachtet und mit Wasser benetzt, um ihm die Situation so erträglich wie möglich zu machen. Da keine Rettung möglich ist, wird das Tier an Ort und Stelle sterben. Die Behörden werden sich anschließend um die Bergung des Kadavers kümmern müssen.

Die Entscheidung, die Rettungsversuche einzustellen, ist endgültig. Es werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen, um das Tier zu retten. Die NDR berichtete, dass die Situation des Wals sehr kritisch ist und keine Hoffnung auf Besserung besteht. (Lesen Sie auch: Wal Strandung Ostsee: Gericht stoppt Rettung des…)



