Neuer Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal vor Insel Poel geplant
Die Rettung des vor Wismar gestrandeten Buckelwals soll durch eine private Initiative erfolgen. Geplant ist, das Tier mit Luftkissen anzuheben und auf Pontons in Richtung Nordsee und Atlantik zu transportieren, um es dort freizulassen. Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern trägt die Verantwortung für die Aktion.

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- Neuer Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal vor Insel Poel geplant
- Die überraschende Kehrtwende in der Buckelwal Rettung
- Wie soll die Rettungsaktion ablaufen?
- Wann könnte der Transport des Wals beginnen?
- Was bedeutet das für Bürger?
- Welche Rolle spielt der Bund bei der Rettung?
- Welche Risiken birgt die Rettungsaktion?
- Häufig gestellte Fragen
⚠️ Wichtige Details aus der Originalmeldung:
- Aktenzeichen: azu
Die wichtigsten Fakten
- Neuer Rettungsversuch für Buckelwal vor Insel Poel geplant.
- Private Initiative unter Verantwortung des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern.
- Einsatz von Luftkissen und Pontons für den Transport in die Nordsee.
- Bundespräsident Steinmeier informiert sich in Stralsund über die Lage.
Die überraschende Kehrtwende in der Buckelwal Rettung
Nachdem Experten bereits erklärt hatten, dass dem geschwächten Tier nicht mehr geholfen werden könne und es besser sei, es in Würde sterben zu lassen, kündigte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) überraschend eine Kehrtwende an. Wie Stern berichtet, soll der neue Rettungsversuch nun kurzfristig starten. (Lesen Sie auch: Wal Insel Poel: Neuer Rettungsversuch für Buckelwal…)
Wie soll die Rettungsaktion ablaufen?
Das Konzept sieht vor, dem Wal Luftkissen unterzuschieben, um ihn schonend anzuheben. Anschließend soll der Schlick unter dem Tier weggespült werden. Der Buckelwal soll dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Ein Schlepper soll die Pontons bis in die Nordsee und den Atlantik ziehen, wo der Wal freigelassen werden soll.
Wann könnte der Transport des Wals beginnen?
Laut Umweltminister Backhaus könnte der Transport aus der Region bereits am Freitag beginnen, sofern alles nach Plan verläuft. Ob dieser Zeitplan eingehalten werden kann, hängt jedoch vom Zustand des Tieres und den Wetterbedingungen ab.
Was bedeutet das für Bürger?
Die Rettungsaktion wird von einer breiten Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt. Das Schicksal des Buckelwals bewegt seit Wochen viele Menschen. Die Aktion zeigt, dass privates Engagement und staatliche Unterstützung gemeinsam einen Beitrag zum Tierwohl leisten können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Ausgang der Rettungsaktion ungewiss ist. (Lesen Sie auch: Wal Strandung Ostsee: Buckelwal Stirbt trotz Rettung)
Welche Rolle spielt der Bund bei der Rettung?
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier möchte sich heute in Stralsund mit Experten über den Wal austauschen. Steinmeier hält sich diese Woche für seine Amtsgeschäfte in Stralsund auf und will sich im Rahmen seiner Reihe „Ortszeit Deutschland“ Eindrücke abseits der Metropolen verschaffen. Der Bundespräsident hat sich bisher nicht öffentlich zu der Rettungsaktion geäußert.
Die Rettungsaktion wird maßgeblich von privaten Investoren finanziert. Die öffentliche Hand beteiligt sich an den Kosten. Kritiker bemängeln, dass Steuergelder für eine Aktion eingesetzt werden, deren Erfolgsaussichten ungewiss sind.
Welche Risiken birgt die Rettungsaktion?
Die Rettungsaktion ist mit Risiken verbunden. Der geschwächte Zustand des Wals könnte sich durch den Transport weiter verschlechtern. Es besteht auch die Gefahr, dass das Tier während des Transports stirbt. Die Initiatoren betonen jedoch, dass ohne die Rettungsaktion der Tod des Wals unausweichlich sei. „Wenn man was versucht, dann hat man zumindest die Chance, dass man ihn rettet“, sagte MediaMarkt-Gründer Walter Gunz der Deutschen Presse-Agentur. (Lesen Sie auch: Wal Strandung Ostsee: Rettung des Buckelwals Scheiterte)
Die dpa berichtet fortlaufend über die Entwicklungen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange liegt der Buckelwal schon vor der Insel Poel?
Der Buckelwal liegt seit dem 31. März in etwa 1,50 Meter Wassertiefe vor der Insel Poel. Sein Zustand wird als kritisch eingeschätzt, da er geschwächt und möglicherweise krank ist. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee: Keine Rettung für Gestrandetes Tier…)
Wer sind die Initiatoren der privaten Rettungsaktion?
Hinter dem Konzept stehen MediaMarkt-Gründer Walter Gunz und die Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die aus dem Pferdesport bekannt ist. Sie tragen die finanzielle und organisatorische Verantwortung.
Welche Alternativen gab es zur geplanten Rettungsaktion?
Experten hatten zunächst empfohlen, den Wal in Ruhe sterben zu lassen, da seine Überlebenschancen gering eingeschätzt wurden. Die private Initiative sieht jedoch eine letzte Chance in der Verlegung in tiefere Gewässer.
Wie wird der Transport des Buckelwals finanziert?
Die Kosten für die aufwendige Rettungsaktion werden hauptsächlich von privaten Sponsoren getragen. Ob und in welcher Höhe sich die öffentliche Hand beteiligt, ist noch nicht abschließend geklärt.






