Der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer Eishockey steht erneut im Fokus der Kritik. Nachdem er bereits für die Fälschung eines Corona-Zertifikats bei den Olympischen Winterspielen 2022 in China in die Schlagzeilen geraten war, hat nun der Eishockey-Weltverband IIHF eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet.

Hintergrund: Das gefälschte Corona-Zertifikat von Patrick Fischer
Vor den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking fälschte Patrick Fischer Eishockey ein Corona-Zertifikat, um an den Spielen teilnehmen zu können. Dieses Geständnis legte er gegenüber einem Journalisten des SRF ab, um einer Enthüllung zuvorzukommen. Der Schweizer Eishockeyverband SIHF lobte Fischer daraufhin für sein Geständnis, sah den Fall jedoch als abgeschlossen an. Fischer sollte weiterhin als Nationaltrainer für die Heim-WM im Mai 2026 im Amt bleiben. (Lesen Sie auch: Diego Kostner: Eishockey-Olympia: Fehlt Dario Italien)
IIHF leitet Untersuchung gegen Patrick Fischer ein
Nun hat sich auch der Eishockey-Weltverband IIHF in den Fall eingeschaltet. Wie Watson berichtet, teilte die IIHF mit, Kenntnis von der Berichterstattung rund um den Fall genommen und eine Untersuchung eingeleitet zu haben. In einer Medienmitteilung vom Dienstag schrieb sie gemäss der NZZ: «Die IIHF nimmt die Integrität, die Einhaltung internationaler Regeln und den Respekt für Sicherheitsvorschriften für Events sehr ernst.»
Weitere Kritik an Patrick Fischer: Der Fall Lian Bichsel
Neben dem Fall des gefälschten Corona-Zertifikats steht Patrick Fischer Eishockey auch wegen seines Umgangs mit dem jungen Verteidiger Lian Bichsel in der Kritik. Wie SRF berichtet, werfen Kritiker Fischer Scheinheiligkeit vor, weil er Bichsel zuvor für insgesamt drei Weltmeisterschaften und die Olympischen Winterspiele gesperrt hatte. Grund dafür war, dass Bichsel zweimal einem Aufgebot für die U20-Nationalmannschaft nicht Folge geleistet hatte. Fischer begründete seine Entscheidung damals mit dem Argument „Team über alles“. (Lesen Sie auch: Lotto 6 aus 45: Aktuelle Zahlen und…)
Reaktionen und Stimmen
Die Reaktionen auf die Einleitung der Untersuchung gegen Patrick Fischer Eishockey fallen unterschiedlich aus. Während einige die Entscheidung der IIHF begrüßen und fordern, dass Fischer für sein Fehlverhalten zur Rechenschaft gezogen wird, sehen andere die Angelegenheit als erledigt an und halten die Untersuchung für übertrieben. Der Schweizer Eishockeyverband SIHF hat sich bislang noch nicht zu der Untersuchung geäußert.
Was bedeutet die Untersuchung für Patrick Fischer und die Schweizer Nationalmannschaft?
Die Einleitung der Untersuchung durch die IIHF könnte weitreichende Konsequenzen für Patrick Fischer Eishockey haben. Im schlimmsten Fall droht ihm eine Sperre, die ihn daran hindern würde, die Schweizer Nationalmannschaft bei der bevorstehenden Heim-WM zu betreuen. Dies wäre ein herber Rückschlag für die Mannschaft, die sich große Hoffnungen auf eine erfolgreiche Weltmeisterschaft im eigenen Land macht. (Lesen Sie auch: Lotto Ziehung: Lottoziehung am 15. April 2026:…)
Die Schweizer Nationalmannschaft befindet sich aktuell in der Vorbereitung auf die Heim-WM, die am 15. Mai beginnt. Am Donnerstag und Freitag stehen gegen die Slowakei die ersten Testspiele an. Die Unruhe um den Fall Fischer dürfte die Vorbereitung der Mannschaft jedoch erheblich beeinträchtigen.
Die Position des Schweizerischen Eishockeyverbands (SIHF)
Der Schweizerische Eishockeyverband SIHF steht in dieser Angelegenheit vor einer schwierigen Entscheidung. Einerseits muss er die Integrität des Sports wahren und sicherstellen, dass Fehlverhalten geahndet wird. Andererseits gilt es, die Interessen der Nationalmannschaft zu berücksichtigen und eine möglichst erfolgreiche Heim-WM zu ermöglichen. (Lesen Sie auch: Laura Wontorra: Anne Hathaways gewagtes Outfit sorgt)

Patrick Fischers Karriere als Trainer
Patrick Fischer Eishockey ist seit 2015 Cheftrainer der Schweizer Nationalmannschaft. Zuvor war er unter anderem als Trainer beim HC Lugano und den Kloten Flyers tätig. Unter seiner Führung hat die Nationalmannschaft mehrere Erfolge gefeiert, darunter den Gewinn der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark. Fischers Vertrag als Nationaltrainer läuft noch bis 2026.
Häufig gestellte Fragen zu patrick fischer eishockey
Häufig gestellte Fragen zu patrick fischer eishockey
Warum wird gegen Patrick Fischer ermittelt?
Gegen Patrick Fischer Eishockey Nationaltrainer der Schweiz, wird ermittelt, weil er vor den Olympischen Winterspielen 2022 ein gefälschtes Corona-Zertifikat vorgelegt hat, um an den Spielen teilnehmen zu können. Der Eishockey-Weltverband IIHF hat nun eine Untersuchung eingeleitet.
Welche Konsequenzen drohen Patrick Fischer?
Im Falle einer Verurteilung droht Patrick Fischer Eishockey eine Sperre durch die IIHF. Diese könnte ihn daran hindern, die Schweizer Nationalmannschaft bei der bevorstehenden Heim-WM zu betreuen.
Was sagt der Schweizer Eishockeyverband SIHF zu den Vorwürfen?
Der Schweizer Eishockeyverband SIHF hat sich bislang noch nicht offiziell zu der Untersuchung der IIHF geäußert. Zuvor hatte der Verband Fischers Geständnis gelobt und den Fall als abgeschlossen betrachtet.
Wie geht es für die Schweizer Nationalmannschaft weiter?
Die Schweizer Nationalmannschaft befindet sich aktuell in der Vorbereitung auf die Heim-WM, die am 15. Mai beginnt. Die Unruhe um den Fall Patrick Fischer Eishockey dürfte die Vorbereitung der Mannschaft jedoch erheblich beeinträchtigen.
Wer ist Patrick Fischer?
Patrick Fischer Eishockey ist ein Schweizer Eishockeytrainer und ehemaliger -spieler. Seit 2015 ist er Cheftrainer der Schweizer Nationalmannschaft. Zuvor war er unter anderem als Trainer beim HC Lugano und den Kloten Flyers tätig.

