Der Horrorfilm „Passenger“ von André Øvredal startete am 28. Mai 2026 in den deutschen Kinos. Ein junges Paar wird auf einem Roadtrip Zeuge eines tödlichen Unfalls und nimmt dabei etwas mit, das nicht mehr weggeht. In den Hauptrollen spielen Jacob Scipio und Lou Llobell, der Verleih ist Paramount Pictures.
Überblick
- Kinostart in Deutschland: 28. Mai 2026, in den USA bereits am 22. Mai 2026
- Regie: André Øvredal, Drehbuch: T. W. Burgess und Zachary Donohue
- Hauptrollen: Jacob Scipio, Lou Llobell und Oscar-Preisträgerin Melissa Leo
- Produziert von Walter Hamada und Gary Dauberman, Verleih Paramount Pictures
- Laufzeit 94 Minuten, FSK ab 16, Budget rund 15 Millionen US-Dollar
Worum es in „Passenger“ geht
Maddie und Tyler sind verlobt und seit sechs Wochen mit einem Van unterwegs, weg von New York. Nachts rast ein Wagen an ihnen vorbei und kracht kurz darauf gegen einen Baum. Sie halten an und rufen die Polizei. Bevor die eintrifft, stirbt der Fahrer.
Am nächsten Morgen entdecken sie drei Kratzer nebeneinander an ihrem Van, dieselben, die Maddie am Unfallwagen gesehen hatte. Etwas ist mitgekommen. Der Film nennt es „The Passenger“, eine Präsenz, die sich an Fahrzeuge und an Menschen heftet.
Was folgt, ist eine Jagd über nächtliche Landstraßen. Melissa Leo spielt Diana Larson, eine Figur, die mehr über das Wesen weiß als die beiden.
Die Fakten zum Film auf einen Blick
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Titel | Passenger |
| Regie | André Øvredal |
| Drehbuch | T. W. Burgess und Zachary Donohue |
| Besetzung | Jacob Scipio, Lou Llobell, Melissa Leo, Joseph Lopez, Miles Fowler |
| Kamera | Federico Verardi |
| Musik | Christopher Young |
| Produktion | 18Hz Productions, Coin Operated, Paramount Pictures |
| Land und Jahr | USA, 2026 |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| FSK | ab 16 Jahren |
| Budget | rund 15 Millionen US-Dollar |
| Kinostart USA | 22. Mai 2026 |
| Kinostart Deutschland | 28. Mai 2026 |
Wer André Øvredal ist
André Øvredal ist ein norwegischer Regisseur, geboren 1973. Bekannt wurde er mit dem Found-Footage-Film „Trollhunter“ von 2010. Danach folgten „The Autopsy of Jane Doe“, „Scary Stories to Tell in the Dark“ und „Die letzte Fahrt der Demeter“.
Sein Markenzeichen ist atmosphärischer Schrecken statt offener Gewaltdarstellung. Genau darauf setzt auch dieser Film, der klassischen Verfolgungshorror mit dem Gefühl eines Roadmovies verbindet.
Wie „Passenger“ aufgenommen wurde
Die Kritik fiel gespalten aus. filmfutter.com vergab 3,5 von 5 Sternen und beschrieb den Film als stimmungsvollen Slow Burner, der seine Wirkung aus dem scheinbar idyllischen Setting zieht. Kritisiert wurde dort, dass Øvredal zu oft auf wirksame, aber vorhersehbare Schreckmomente setzt.
Wirtschaftlich ging die Rechnung auf. Bei einem Budget von rund 15 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit rund 31 Millionen US-Dollar ein. Der deutsche Starttermin wurde leicht vorgezogen, um mehreren anderen Horrorstarts Ende Mai auszuweichen.
Der Film funktioniert über eine einfache Idee: Ein Schrecken, der sich an ein Fahrzeug heftet, macht jedes Weiterfahren zur Bedrohung. Genau das ist auch seine Schwäche. Weil das Wesen kaum physischen Regeln folgt, kann es zu jedem Zeitpunkt alles tun, was die Spannung wirksam, aber beliebig macht. Øvredal gleicht das mit Bildern und Ton aus, worin er stark ist. Wer seine früheren Filme mochte, bekommt hier eine solide Genrearbeit, keine Neuerfindung.
Der Film lief ab dem 28. Mai 2026 im Kino. Ob er inzwischen als Stream oder auf Disc verfügbar ist, prüfen Sie am besten direkt bei den Anbietern oder beim Verleih Paramount Pictures. Die FSK-Freigabe ab 16 Jahren ist streng: Jüngere dürfen den Film auch in Begleitung Erziehungsberechtigter nicht im Kino sehen.
Häufige Fragen zu „Passenger“
Wann kam „Passenger“ ins Kino?
Wer spielt die Hauptrollen?
Wer hat Regie geführt?
Ab welchem Alter ist der Film freigegeben?
Wie lang ist der Film?
Fazit und Ausblick
Ein Genrefilm, der sein Konzept konsequent durchzieht und dabei weder überrascht noch enttäuscht. Für Øvredal ist er nach eher gemischt aufgenommenen Arbeiten eine Rückkehr auf vertrautes Terrain, und wirtschaftlich hat er sich gerechnet.
– Redaktion mindelmedia-news.de
Quellen und Transparenz: Filmdaten, Kinostart und FSK nach FILMSTARTS und filmdienst.de. Angaben zu Stab, Budget und Einspielergebnis nach der englischsprachigen Wikipedia. Handlung und Kritikeinschätzung nach der deutschsprachigen Wikipedia, die filmfutter.com zitiert. Stand: 11. September 2026. Dieser Beitrag ersetzt eine ältere Fassung vom 14. April 2026, die vor dem Kinostart entstand und Sony als Produktionsfirma nannte.



