Pflanzen Gegen Zecken: Lavendel und Co. – Natürliche Helfer im Garten?
Auf der Suche nach natürlichen Helfern gegen Zecken? Pflanzen Gegen Zecken können eine natürliche Barriere im Garten bilden. Lavendel, Rainfarn und Rosmarin sind bekannt für ihre abschreckende Wirkung auf die kleinen Blutsauger. Aber wie wirksam sind sie wirklich? Wie Stern berichtet, setzen viele Gartenbesitzer auf diese Pflanzen, um Zecken auf natürliche Weise fernzuhalten.

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Die wichtigsten Fakten
- Lavendel, Rainfarn und Rosmarin können Zecken vertreiben.
- Ätherische Öle sind für die abschreckende Wirkung verantwortlich.
- Rainfarn ist giftig und sollte von Kindern und Haustieren ferngehalten werden.
- Die genannten Pflanzen locken Bienen und Hummeln an.
Welche Pflanzen helfen wirklich gegen Zecken?
Die abschreckende Wirkung von Pflanzen gegen Zecken beruht hauptsächlich auf ihren ätherischen Ölen. Lavendel beispielsweise enthält Linalylacetat und Linalool, die nicht nur für den angenehmen Duft verantwortlich sind, sondern auch Insekten wie Zecken, Mücken und Motten vertreiben. Rainfarn hingegen verströmt einen kräftigen Geruch, der ebenfalls abschreckend wirkt, aber Vorsicht: Die Pflanze ist giftig!
Lavendel: Duftende Abwehr gegen Zecken
Lavendel ist nicht nur eine Zierde für jeden Garten, sondern auch ein natürliches Mittel gegen Zecken. Der Duft, den Menschen als angenehm empfinden, wirkt auf die Blutsauger abschreckend. Zudem lockt Lavendel Bienen und Hummeln an, was ihn zu einer wertvollen Pflanze für die Artenvielfalt macht. (Lesen Sie auch: Zeckenhalsband Hund: Was Tierärzte Wirklich Empfehlen!)
Rainfarn: Wirksames Wurmkraut mit Vorsicht zu genießen
Rainfarn, auch bekannt als Wurmkraut, ist eine Wildpflanze mit gelben Blüten, die Zecken aufgrund ihres intensiven Geruchs meiden sollen. Allerdings ist Vorsicht geboten, da Rainfarn Giftstoffe enthält. Kinder und Haustiere sollten daher keinen direkten Kontakt mit der Pflanze haben. Die getrockneten Blüten des Rainfarns können auch als natürlicher Mottenschutz dienen.
Rosmarin: Mediterraner Duft vertreibt Zecken
Rosmarin ist nicht nur ein beliebtes Küchenkraut, sondern auch ein wirksames Mittel gegen Zecken im Garten. Die mediterrane Pflanze verströmt ein kräftiges Aroma, das die Blutsauger fernhalten soll. Im Frühling lockt Rosmarin mit seinen Blüten zudem Hummeln und Bienen an.
Zecken sind aufgrund der milden Temperaturen ganzjährig aktiv und können Krankheiten wie Borreliose übertragen. Daher ist ein effektiver Schutz vor Zeckenstichen wichtig. (Lesen Sie auch: Biologische Unkrautbekämpfung: Schrebergarten ohne Chemie)
Ursprünglich berichtet von: Stern
Häufig gestellte Fragen
Ist Rainfarn giftig für Haustiere?
Ja, Rainfarn enthält Giftstoffe und sollte daher von Kindern und Haustieren ferngehalten werden. Es ist ratsam, die Pflanze an einem unzugänglichen Ort zu platzieren oder auf alternative Abwehrmittel zurückzugreifen.
Wie pflege ich Lavendel, Rosmarin und Rainfarn im Garten?
Lavendel und Rosmarin bevorzugen sonnige Standorte und durchlässige Böden. Rainfarn ist anspruchsloser und gedeiht auch an halbschattigen Plätzen. Regelmäßiges Gießen und gelegentliches Düngen fördern das Wachstum der Pflanzen.
Kann man sich auf Pflanzen gegen Zecken allein verlassen?
Pflanzen Gegen Zecken können eine unterstützende Maßnahme sein, sollten aber nicht als alleiniger Schutz betrachtet werden. Es ist ratsam, zusätzlichRepellents zu verwenden und Kleidung sowie Körper regelmäßig auf Zecken abzusuchen. (Lesen Sie auch: Sauerklee Bekämpfen: So Wirst Du die Plage…)


