Seit knapp drei Jahren muss Sandra Bullock ihre Kinder alleine erziehen. 2023 starb ihre große Liebe. Seitdem hat sich im Familienleben der Schauspielerin viel verändert, worüber sie nun offen wie selten gesprochen hat.

Der Tod von Bryan Randall, †57, im August 2023, den Sandra Bullock, 61, immer als den „Einen“ bezeichnete, stellte ihr Leben auf den Kopf. Ihre Lebensliebe starb an der unheilbaren und schweren Nervenerkrankung ALS. Bullock pflegte ihn am Ende. Seit dem tragischen Verlust hat sich der Hollywoodstar vermehrt aus dem Schauspielbusiness zurückgezogen.
Ihre zwei Adoptivkinder Louis, 16, und Laila , 12, um die sie sich seit dem Sommer, der alles veränderte, alleinerziehend kümmern muss, stehen dabei an erster Stelle. Das macht die Oscarpreisträgerin nun in einem Interview deutlich – in dem sie seltene Einblicke in ihren aktuellen Familienalltag gewährt.
Sandra Bullock verliert emotionale Worte über Zeit mit ihren Kindern
Einst drehte Sandra Bullock Hollywoodblockbuster am Fließband. Mittlerweile steht sie nur noch für ausgewählte Projekte wie den Film „Practical Magic 2“ (dt. Titel: „Zauberhafte Schwestern 2“) an der Seite ihrer guten Freundin Nicole Kidman, 58, vor der Kamera. (Lesen Sie auch: Sandra Bullock: Ihre Kinder geben ihr neuen…)
© Jackson Lee/GC Images
In die Rolle der verwitweten Hexe Sally Owens schlüpfte sie nur aus einem Grund: „Ich habe diesen Film zu dieser Zeit gedreht, weil ich wusste, dass meine Kinder schulfrei hatten. Ich werde meine Zeit mit meinen Kindern nicht opfern“, betont Bullock laut „Daily Mail“ am Rande des CNBC Changemakers Summit in New York.
Bullock verstehe „Trauer und Angst“ von arbeitenden Eltern
Weiter unterstreicht Sandra Bullock: „Ich ziehe meine Kinder groß, niemand sonst“, zeigt sich zugleich aber auch dankbar für ihre Situation, denn: „Ich habe den Luxus, das in diesem Geschäft tun zu können. So viele Menschen haben das nicht.“
Sie würde „diese Trauer und diese Angst“ von arbeitenden Eltern verstehen, die ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie zu wenig bei ihren Kindern sein können und sich denken: „Ich bin gerade nicht dort, wo ich sein sollte.“ (Lesen Sie auch: Sandra Bullock: Hollywoodstar Sandra Bullock ist jetzt…)
„Meine Kinder wären glücklich, wenn ich weg wäre“
Über die ständige Anwesenheit ihrer Mutter zeigen sich ihre Teeniekids, Sohn Louis und Tochter Laila, anscheinend nicht so erfreut. Sandra Bullock witzelt laut „Daily Mail“: „Sie wären glücklich, wenn ich weg wäre„, und betont gleichzeitig: „Ich wäre es nicht. Das ist wahr.“
Über die Gründe für ihre ständige Anwesenheit sagt sie: „Ich leiste nicht meine beste Arbeit, wenn meine Kinder Probleme haben oder wenn sie etwas brauchen und ich es nicht ermöglichen kann.“
Bullocks große Liebe starb in ihrem Zuhause
Sandra Bullock pflegte am Ende ihren an amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankten Freund Bryan Randall. Bei der unheilbaren Erkrankung des Nervensystems versagen nach und nach die Muskeln im Körper – bis zum Atemstillstand. Wie rührend sich Bullock um ihre große Liebe kümmerte, wurde kurz nach seinem Tod in einem Instagram-Post ihrer Schwester Gesine Bullock-Prado, 56, im August 2023 deutlich.

Die Patissierin schrieb damals: „ALS ist eine grausame Krankheit, aber es ist ein gewisser Trost, zu wissen, dass er in meiner erstaunlichen Schwester und der Gruppe von Krankenschwestern, die sie zusammenstellte und die ihr halfen, sich in ihrem Haus um ihn zu kümmern, die besten Pfleger hatte.“ Nach dem schrecklichen Verlust wurde Bullock von ihrer Familie und ihren Promi-Freundinnen Jennifer Aniston, 57, Nicole Kidman und Keanu Reeves, 61, rührend aufgefangen. (Lesen Sie auch: Sandra Bullock Aktuell: Erster Auftritt nach Schwerem…)
Verwendete Quellen: dailymail.com, instagram.com
Ursprünglich berichtet von: Gala





